Barcodes und Datamatrix-Codes für Briefsendungen

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Barcodes und Datamatrix-Codes für Briefsendungen

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    Barcodes und Datamatrix-Codes für Briefsendungen

    Anwendung und Erstellung

    Änderungskontrolle

    1. Januar 2022 Ergänzungen zu Einschreiben, Retouren und DmC diverse Seiten
    1. Januar 2023 Aufhebung Haftung «A-Post-Plus» diverse Seiten
    1. Januar 2024 Aufhebung Zustellanweisung 2. Zustellung am nächsten Samstag diverse Seiten

    1. Zweck dieser Anleitung

    1.1 An wen richtet sich diese Anleitung?

    Diese Anleitung beschreibt den Einsatz von Barcodes und Datamatrix-Codes für den Briefversand und die technischen Grundlagen für deren Erstellung.

    Sie richtet sich an Personen, die:

    • geschäftliche Briefsendungen verarbeiten
    • geschäftliche Briefsendungen aufgeben
    • Barcodes für Briefsendungen erstellen
    • Datamatrix-Codes für Briefsendungen erstellen
    •  Postverarbeitungssysteme (Hard- und Softwarelösung zur automatisierten Sendungserstellung) betreuen
    • Software zur Postverarbeitung und Barcodeerstellung entwickeln oder implementieren

    1.2 Inhaltsübersicht

    Diese Anleitung umfasst die folgenden Themen:

    • Beschreibung der einzelnen Typen von Barcodes und Datamatrix-Codes
    • Einsatzzweck und Kombinationsmöglichkeiten
    • Anbringen der Barcodes und Datamatrix-Codes auf Briefsendungen
    • Erstellen der Barcodes und Datamatrix-Codes für Briefsendungen
    • Aufgeben der Briefsendungen
    • Technische Grundlagen für die Softwareentwicklung und Implementierung

    1.3 Gültigkeit

    Diese Anleitung ist gültig ab dem 1. Januar 2024. Sie ersetzt die Anleitung «Barcodes und Datamatrix-Codes für Briefsendungen» vom 1. Januar 2023.

    1.4 Hinweise

    Die in diesem Handbuch enthaltenen Grafiken sind nicht massstabsgetreu abgebildet. Verbindlich sind die aufgeführten Massangaben. Personenbezeichnungen beziehen sich gleichermassen auf alle Geschlechter.

    2. Barcodes und Datamatrix-Codes für Briefsendungen

    2.1 Allgemeine Informationen

    2.2 Die Barcodes und Datamatrix-Codes für Briefsendungen im Überblick

    Für Briefsendungen verwendet Post CH AG vier Arten von Codes:

    • (A) Sendungsbarcode

      Zur Identifikation von Briefen mit Barcode und zur elektronischen Sendungsverfolgung (Annahme, Sortierung, Zustellung).

    • (B) Zusatzleistungsbarcode

      Zur Kennzeichnung der vom Absender gewünschten Zusatzleistungen (beispielsweise Beleglose Nachnahme, Rückschein, elektronischer Rückschein, eigenhändige Auslieferung).

    • (C) Datamatrix-Code

      Als Identifikationsmerkmal für PP-frankierte Sendungen (Letter ID light und Letter ID) und als Steuerungselement bei Sendungen mit Barcode (Einschreiben, BmID und BmV).

    • (D) Zustellanweisung

      Zur Kennzeichnung der vom Absender gewünschten Zustellanweisung.

    • (E) Rücksendevermerk

      Zur Kennzeichnung der vom Absender gewünschten Rücksendungsart bei Einschreiben (R) Inland in Kombination mit Datamatrix-Code.

    Wichtig: Für Inlands- und Auslandssendungen gelten jeweils eigene Vorgaben. Sie werden in dieser Anleitung getrennt beschrieben.

    2.3 Ihre Vorteile beim Einsatz von Barcodes und Datamatrix-Codes

    Sendungsbarcodes

    Sendungsbarcodes werden eingesetzt bei
    • Einschreiben (R)
    • A-Post Plus (A+)
    • Dispomail (A)
    • Gerichtsurkunden (GU)
    • Betreibungsurkunden (BU)
    • Beleglose Nachnahme (BLN)
    • Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung (CT)
    • Brief mit ID-Check (ID)
    • PRIORITY Plus
    • Internationale Briefsendung mit Wareninhalt (Untracked)
    Der Einsatz von Sendungsbarcodes ermöglicht Ihnen
    • eine automatisierte, rationelle und kostengünstige Sendungsverarbeitung
    • eine Aufgabebestätigung
    • eine detaillierte Empfangsbestätigung
    • die Verfolgung Ihrer Briefsendungen via Internet www.post.ch/sendungen-verfolgen
    • für Briefsendungen mit Barcode: einen rechtlich verbindlichen Nachweis inklusive Haftpflicht der Post
    • für Briefversand easy: automatische Fakturierung anhand des Barcodes

    Zusatzleistungsbarcodes

    Zusatzleistungsbarcodes kennzeichnen die gewünschten Zusatzleistungen zum Produkt, das auf dem Sendungsbarcode vermerkt ist.

    Zusatzleistungsbarcodes werden eingesetzt bei
    • Inlandsbriefsendungen mit Sendungsbarcode
    Der Einsatz von Zusatzleistungsbarcodes ermöglicht Ihnen
    • eine automatisierte, rationelle und kostengünstige Sendungsverarbeitung

    Datamatrix-Codes

    Datamatrix-Codes werden eingesetzt bei
    • Briefsendungen mit dem Identifikationsmerkmal Letter ID light (statischer Dateninhalt)
    • Briefsendungen mit dem Identifikationsmerkmal Letter ID (dynamischer Dateninhalt)
    • Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung
    • Brief mit ID-Check
    • Wahl- und Abstimmungssendungen
    • Geschäftsantwortsendungen Datamatrix-Code
    • Global Response Datamatrix-Code
    • Einschreiben (R) mit dem Rücksendevermerk «Uneingeschrieben zurück»
    Der Einsatz von Datamatrix-Codes ermöglicht Ihnen
    • eine automatisierte Sendungsverarbeitung
    • Zugang zu weiterführenden Dienstleistungen
    • grössere Freiräume bei der Sendungsgestaltung
    • die gewünschte Retourenverarbeitung aus acht Möglichkeiten vorzuverfügen
    • Informationen zum Sortierstatus

    Zustellanweisungen

    Zustellanweisungen kennzeichnen die gewünschte Behandlung der Sendung im Zustellprozess.

    Zustellanweisungen werden eingesetzt bei
    • Inlandsbriefsendungen mit Barcode (Einschreiben Gerichts- und Betreibungsurkunden, Brief mit ID-Check und Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung)
    Der Einsatz von Zustellanweisungen ermöglicht Ihnen
    • eine flexible Zustellung Ihrer Sendungen

    Einschreiben (R) mit Rücksendevermerk «uneingeschrieben zurück»

    Mit dem optisch erkennbaren Rücksendevermerk «uneingeschrieben zurück» verfügen Sie, dass Ihr eingeschriebener Brief bei Unzustellbarkeit, Annahmeverweigerung oder Nichtabholung innerhalb der Lagerfrist im Retourenprozess wie ein uneingeschriebener Brief behandelt wird. Eine Sendungsverfolgung ist also im Retourenprozess nicht mehr möglich. Taxpflichtige Retouren werden mit 0.60 CHF in Rechnung gestellt.

    Hinweis: Diese Zusatzleistung kann nur genutzt werden, wenn der Kunde eine Rechnungsbeziehung mit der Post hat und der korrekt abgefüllte Datamatrix-Code mit den korrekten Informationen sichtbar ist. Die alten Rücksendevermerke (Retourals A-Post oder Retour als B-Post) wurden durch den Rücksendevermerk «Uneingeschrieben zurück» inkl. Datamatrix-Code abgelöst.

    Einschreiben (R) ohne Rücksendevermerk

    Wenn Sie Retouren zu eingeschriebenen Briefen als eingeschriebene Briefe zurückmöchten, dann braucht es weder einen optischen Rücksendevermerk, noch Ziffer 5 in einem allenfalls verwendeten DmC.

    Sendungen ohne Rücksendevermerk werden auch auf dem Rückweg als Einschreiben(R) verarbeitet und behalten sowohl die Möglichkeit der Sendungsverfolgung als auch die Haftpflichtleistungen.

    Diese Retouren gehen immer physisch zurück an den optisch erkennbaren, eindeutigen Absender auf der Sendung. Der DmC wird im Retourenprozess nicht berücksichtigt.

    Rücksendevermerke werden eingesetzt bei
    • Einschreiben (R) Inland
    • Brief mit ID-Check
    • Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung

    Barcode für Paletten

    Der Barcode für Paletten wird eingesetzt für alle Massenversände, die mit Paletten aufgeliefert werden:

    • A-Post
    • B-Post Einzelsendungen
    • B-Post Massensendungen
    • OnTime Mail
    • Professional Mail
    Der Einsatz von Barcodes für Paletten ermöglicht Ihnen
    • eine Statusabfrage der Auftragsabwicklung und eine präzise Planung der nachgelagerten Prozesse.

    Retourenverarbeitung mit Datamatrix-Code

    Definition Briefpost-Retouren
    • a) Unzustellbare Sendung: Die Sendung konnte der Empfängerin aus einem der folgenden Gründe nicht zugestellt werden:
      Weggezogen / Empfängerin konnte nicht ermittelt werden / Adressfehler / Gestorben / Firma erloschen / Briefkasten wird nicht geleert
    • b) Annahmeverweigerte Sendung: Die Sendung konnte erfolgreich zugestellt werden, die Empfängerin verweigerte aber die Annahme.
    • c) Nicht abgeholte Sendung: Ein eingeschriebener Brief wurde der Empfängerin zur Abholung gemeldet, aber von ihr nicht innert sieben Kalendertagen abgeholt.
    Retourenmangement

    Mit einer Letter ID oder einer Letter ID light können Sie aus acht verschiedenen Retourenbehandlungen auswählen und diese im DmC vorverfügen.

    Diese Varianten sind beschrieben im Factsheet Retouren www.post.ch/retouren.

    Retourenvorverfügungen im DmC nicht nutzbar

    Bei eingeschriebenen Briefen wird der DmC nicht berücksichtigt (Ausnahme: mit Rücksendevermerk «uneingeschrieben zurück» vorhanden). Ebenfalls nicht zulässig ist der DmC bei Gerichtsurkunden, beleglosen Nachnahmen, Dispomail, Priority Plus und Einschreiben Ausland.

    Anforderungen an die Sendungsherrichtung und an den DmC

    Es bestehen Vorgaben zur Nutzung eines DmC mit Retourenvorverfügung. Diese sind im entsprechenden Abschnitt dieses Handbuches, sowie im Factsheet Retouren beschrieben.

    Weitere Einschränkungen

    Generell ist pro Sendung nur EIN postalischer DmC zulässig. Kombinationen mit IFS-Frankatur oder WebStamp sind also nicht möglich.

    Informationen zum Retourenmanagement:

    Barcodes und Datamatrix-Codes können Sie für Ihre Briefsendungen nutzen, wenn Sie

    • bei der Post CH AG als Geschäftskundin bzw. -kunde registriert sind,
    • eine Rechnungsbeziehung mit der Post pflegen
    • und die benötigten Frankierlizenzen besitzen.

    2.4 Nutzungsbedingungen

    Die Registrierung als Geschäftskundschaft

    Wenn Sie noch nicht Geschäftskundin bzw. -kunde der Post CH AG sind, registrieren Sie sich im Kundenportal «Meine Post».

    Anmeldung Kundenportal «Meine Post»:

    Weitere Möglichkeiten, um sich als Geschäftskundschaft zu registrieren:

    Nach der Anmeldung als Geschäftskundin bzw. -kunde erhalten Sie Ihre Rechnungsreferenznummer, auf die alle Ihre Rechnungen ausgestellt werden, sowie die beantragten Frankierlizenzen.

    Frankierlizenzen für Sendungs- und Zusatzleistungsbarcodes

    Sendungsbarcodes und Zusatzleistungsbarcodes können Sie für diejenigen Produkte einsetzen, für die Sie eine der folgenden Frankierlizenzen besitzen:

    • Frankierlizenz für eingeschriebene Briefsendungen
    • Frankierlizenz für uneingeschriebene Briefsendungen
    • Frankierlizenz für Auslandssendungen mit Barcode (Einschreiben, PRIORITY Plus)

    Ihre Frankierlizenzen können Sie einsehen unter

    Die Rechnungsreferenznummer für Datamatrix-Codes

    Für die Nutzung der beiden Datamatrix-Codes Letter ID light und Letter ID benötigen Sie eine Rechnungsreferenznummer. Diese erhalten Sie bei der Registrierung als Geschäftskundin bzw. -kunde.

    Ihre Rechnungsreferenznummer finden Sie

    • auf jeder Monatsrechnung von Post CH AG

    3. Verwendung von Sendungsbarcodes

    3.1 Sendungsbarcodes für Inlandssendungen

    Sendungsbarcodes für Inlandssendungen

    Sendungsbarcodes können nicht nur elektronisch ausgelesen werden. Sie verfügen auch über Klartextelemente. So sehen Sie auf einen Blick, um welches Briefprodukt es sich handelt, ob es mit Briefversand easy fakturiert wird und wohin allfällige Retouren geleitet werden.

    • (A) Produktkennung (Grossbuchstaben)
    • (B) optional: ausgeschriebene Produktbezeichnung
    • (C) Angabe der Filiale am Domizil (Postleitzahl und Ort). Hierhin werden allfällige Retouren geleitet, wenn keine ergänzenden Absenderangaben vorhanden sind.
    • (D) bei Briefversand easy: PP-Vermerk
    • (E) Postlogo
    • (F) Rücksendevermerk für Einschreiben (R) Inland (optional) inkl. Datamatrix-Code

    3.2 Sendungsbarcodes für Inlandssendungen im Überblick

    Einschreiben (R)

    Verschicken Sie Briefsendungen mit wichtigem oder wertvollem Inhalt mit Einschreiben (R). So werden sie der Empfängerin bzw. dem Empfänger nur gegen Unterschrift oder Zustellgenehmigung ausgehändigt. Mit der elektronischen Sendungsverfolgung über den Onlinedienst «Sendungen verfolgen» können Sie via Internet den Weg der Sendungen verfolgen und deren Verarbeitungsstatus überprüfen. Eingeschriebene Briefsendungen sind bis zu einem Haftpflichtbetrag von CHF 500.– gegen Verlust, Beschädigung und nicht korrekter Zustellung gedeckt.

    Informationen zum Produkt Einschreiben (R):

    A-Post Plus (A+)

    A-Post Plus kombiniert die kurzen Zustellfristen von A-Post mit elektronischer Sendungsverfolgung. Ihre Briefsendungen liegen jeweils am nächstfolgenden Werktag (inklusive Samstag) im Briefkasten oder im Postfach der Empfänger bzw. des Empfängers. Mit der elektronischen Sendungsverfolgung über den Onlinedienst «Sendungen verfolgen» können Sie via Internet den Weg der Sendungen verfolgen und deren Verarbeitungsstatus überprüfen.

    A-Post-Plus-Briefe werden im Standardkanal für Retouren zurückgesandt. Die Sendung wird zusammen mit den anderen Retouren zugestellt und das Scanning bei der Rückzustellung entfällt.

    Informationen zum Produkt A-Post Plus:

    Dispomail (A)

    Mit Dispomail verschicken Sie grössere Mengen von Dokumenten, Akten oder Plänen, die für die gleiche Empfängerin bestimmt sind, gebündelt zum Spezialtarif. Sie geben die Sendungen abends auf, am nächsten Morgen (inklusive Samstag) liegen sie im Postfach der Empfängerin. Mit der elektronischen Sendungsverfolgung über den Onlinedienst «Sendungen verfolgen» können Sie via Internet den Weg der Sendungen verfolgen und deren Verarbeitungsstatus überprüfen. Dispomail-Sendungen können nur an Postfachadressen verschickt werden. Für Dispomail-Sendungen besteht keine Haftung der Post.

    Informationen zum Produkt Dispomail:

    Gerichtsurkunde und Gerichtsurkunde Online (nur für Gerichtsorgane verfügbar)

    Gerichtsurkunde und Gerichtsurkunde Online(nur für Gerichtsorgane verfügbar)Zum Versand von Vorladungen, Bussen, Urteilen und weiteren Gerichtsdokumenten stehen die beiden Produkte Gerichtsurkunde und Gerichtsurkunde Online zur Verfügung. Diese können nur von Gerichtsorganen verschickt werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater oder pm-produkt-support@post.ch.

    Informationen zum Produkt Gerichtsurkunden:

    Betreibungsurkunde (BU) (nur für Betreibungsämter verfügbar)

    Mit der Einführung des eSchKG 2.0 Standards verfügt jede Betreibungsurkunde über einen Sendungsbarcode für Betreibungsurkunden. Kombinationen mit anderen Sendungsbarcodes (z. B. Einschreiben oder A-Post Plus) sind nicht zugelassen. Als Betreibungsurkunden gelten Zahlungsbefehle und Konkursandrohungen, welche nur von Betreibungs- und Konkursämtern verschickt werden können.

    Informationen zum Produkt Betreibungsurkunde:

    Beleglose Nachnahme BLN

    Als Beleglose Nachnahme verschickte Briefsendungen werden nur gegen Bezahlung des aufgeführten Betrages ausgehändigt. So kommen Sie zuverlässig zu Ihrem Geld

    • bis zu einer Inkassosumme von CHF 10 000.–.
    • Die Beförderung erfolgt wahlweise per A-Post- oder B-Post-Einzelsendungen.

    Dieser Sendungsbarcode wird immer mit dem folgenden Zusatzleistungsbarcode ergänzt:

    Informationen zum Produkt beleglose Nachnahme:

    Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung (BmID-V)

    Der Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung benötigt zwei Sendungsbarcodes, einen für den Hinweg:

    und einen für den Rückweg:

    Der Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung ermöglicht es Ihnen, für telefonisch oder per Internet bestellte Verträge die Unterschriften und auch einen Identitätsnachweis durch die Post einholen zu lassen (inkl. elektronischer Ausweiskopie). Dieses Produkt wird nur auf vertraglicher Basis modular zusammengestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.

    Informationen zum Produkt Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung:

    Brief mit ID-Check (BmID)

    Der Brief mit ID-Check benötigt zwei Sendungsbarcodes, einen für den Hinweg:

    und einen für den Rückweg:

    Immer mehr Geschäftsprozesse verlangen die Identifikation der Kundinnen und Kunden bzw. eine elektronische Ausweiskopie. Mit dem Brief mit ID-Check erstellt die Post diese Ausweiskopie an der Haustür der Empfängerkundinnen und -kunden und identifiziert diese eindeutig. Dieses Produkt wird nur auf vertraglicher Basis modular zusammengestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.

    Informationen zum Produkt Brief mit ID-Check:

    Erstellung von kundenindividuellen 1D-Barcodes auf der Vorderseite der Sendung

    Minimale Anforderungen «Kundenindividuelle 1D-Barcodes» auf Vorderseite der Sendung

    • Aufbau: Ordentlicher 128-er Barcode numerisch
    • Nummer: Barcode darf nicht mit 9 oder 098 beginnen, muss mindestens 5-stellig und darf maximal 17-stellig numerisch sein. 12-stellige Barcodes sind nur in gewissen Konstellationen möglich, fragen Sie dazu bitte Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater. Jeder neue Barcode muss durch die Post geprüft werden. Anfragen bitte an die regionale Gut-zum-Druck-Stelle unter www.post.ch/gut-zum-druck senden.
    • Zusätze: Es dürfen keine Buchstaben des Alphabets links des Barcodes stehen (z. B. R)
    • Platzierung: In der Werbe- und Absenderzone, nicht oberhalb der Empfängeradresse

    3.3 Sendungsbarcodes für Auslandssendungen

    Sendungsbarcodes können nicht nur elektronisch ausgelesen werden. Sie verfügen auch über Klartextelemente. So sehen Sie auf einen Blick, um welches Briefprodukt es sich handelt.

    • (A) Produktkennung (Grossbuchstaben)
    • (B) optional: ausgeschriebene Produktbezeichnung
    • (C) Handling-Vermerk

    Sendungsbarcodes für Auslandssendungen erkennen Sie am Vermerk «CH» (D) in der Klartextzeile unter dem Barcode.

    • (E) Logo Swiss Post

    3.4 Sendungsbarcodes für Auslandssendungen im Überblick

    Einschreiben (R) Ausland

    Verschicken Sie Briefsendungen mit wichtigem oder wertvollem Inhalt mit Einschreiben(R) Ausland. So werden sie den Empfängerinnen nur gegen Unterschrift ausgehändigt.Mit der elektronischen Sendungsverfolgung über den Onlinedienst«Sendungen verfolgen» können Sie (abhängig vom Bestimmungsland) via Internet den Weg der Sendungen verfolgen und deren Verarbeitungsstatus überprüfen.Eingeschriebene Briefsendungen ins Ausland sind bis zu einem Haftpflichtbetrag von CHF 150.– gegen Verlust, Beschädigung und nicht korrekte Zustellung gedeckt.

    Informationen zum Produkt Einschreiben (R) Ausland:

    PRIORITY Plus

    Beispiel: Harmonized Label mit Zusatzleistung PRIORITY Plus für Sendung mit Dokumenteninhalt
    Beispiel: Harmonized Label mit Zusatzleistung PRIORITY Plus für Sendung mit Wareninhalt

    Verwenden Sie PRIORITY Plus, wenn Sie eine Sendungsverfolgung für Ihre Briefsendungen wünschen. Die Sendungen werden in den Bestimmungsländern bevorzugt behandelt und den Empfängerinnen ohne Unterschrift zugestellt. Mit der elektronischen Sendungsverfolgung über den Onlinedienst «Sendungen verfolgen» können Sie via Internet den Weg der Sendungen verfolgen und deren Verarbeitungsstatus überprüfen.

    Der kundenindividuelle PRIORITY-Plus-Sendungsbarcode ist nur in Verbindung mit einem internationalen «Harmonized Label» erlaubt. Für die Anleitung zum Erstellen des«Harmonized Labels» wenden Sie sich bitte an Ihre internationale Kundenberatung oder an international@post.ch.

    Informationen zum Produkt PRIORITY Plus:

    Verfügbarkeit für PRIORITY Plus in einzelnen Ländern:

    Internationale Briefsendung mit Wareninhalt (Untracked)

    Der Weltpostverein (UPU) und die International Post Corporation (IPC) haben die Bedingungen für den Versand von Warensendungen ins Ausland geändert. Die grünen Zollformulare CN22 werden nur noch für reine Dokumentensendungen akzeptiert. Für alle anderen Inhalte (Waren und Bücher) von internationalen Briefsendungen ist das elektronische Erstellen von Zolldeklarationen in alle Länder weltweit Pflicht. www.post.ch/begleitpapiere-international

    Verwenden Sie für internationale Briefsendungen Untracked-Barcodes, wenn Sie Sendungen mit Wareninhalt versenden und keine Sendungsverfolgung wünschen.Der Barcode wird in den Empfangsländern für die Verzollung benötigt.

    Der kundenindividuelle Untracked-Barcode ist nur in Verbindung mit einem internationalen«Harmonized Label» erlaubt. Für die Anleitung zum Erstellen des «Harmonized Labels» wenden Sie sich bitte an Ihre internationale Kundenberatung oder an international@post.ch.

    Informationen zum Produkt Untracked:

    4. Verwendung von Zusatzleistungsbarcodes

    4.1 Zusatzleistungsbarcodes für Inlandssendungen

    Neben dem Produkt, das auf dem Sendungsbarcode vermerkt ist, können Sie auch die gewünschten Zusatzleistungen mit Barcodes kennzeichnen. Bei Bedarf lassen sich mehrere Zusatzleistungsbarcodes kombinieren.

    Diese Zusatzleistungen sind für Inlandsendungen verfügbar:

    Für die Verwendung von A-Post Plus mit GAS wenden Sie sich bitte an Ihre Kundenberaterinbzw. Ihren Kundenberater

    Zusatzleistungsbarcodes

    Zusatzleistungsbarcodes können nicht nur elektronisch ausgelesen werden. Sie verfügen auch über Klartextelemente. So sehen Sie auf einen Blick, um welche Zusatzleistung es sich handelt und - wie in diesem Beispiel abgebildet - wie hoch ein allfälliger Nachnahmebetrag ist.

    • (A) Kennung der Zusatzleistung
    • (B) Zusatzleistungsbarcode für beleglose Nachnahme besteht zusätzlich aus: Währungsbezeichnung «CHF» und Nachnahmebetrag

    4.2 Zusatzleistungsbarcodes für Inlandssendungen im Überblick

    Rückschein (AR)

    Wenn Sie eine schriftliche Bestätigung wünschen, wann und an wen eine Briefsendung zugestellt wurde, kennzeichnen Sie sie mit dem Zusatzleistungsbarcode «AR». Der an der Sendung befestigte Rückschein wird bei der Zustellung von der Empfängerin oder einer bevollmächtigten Person unterzeichnet. Sie erhalten ihn per A-Post als Bestätigung zurück.

    • Füllen Sie einen Rückschein (Form. 428.01) aus.
    • Der Rückschein ist auf der Rückseite der Sendung anzubringen.

    Informationen zur Zusatzleistung Rückschein (AR):

    Bezug Rückschein:

    • www.post.ch/docucenter → Onlinedienst «Formulare und Broschüren bestellen (DocuCenter)»
    • bei Ihrer Filiale

    Elektronischer Rückschein (eAR)

    Wenn Sie den Aufwand für die Sendungserstellung reduzieren und den Rückschein digital (PDF/A signiert) für Ihr Archiv erhalten möchten, nutzen Sie die Dienstleistung «elektronischer Rückschein». Kennzeichnen Sie Ihre Einschreiben mit dem Zusatzbarcode «eAR» und übermitteln Sie uns die dazugehörenden Sendungsdaten mit DataTransfer.

    Informationen zu DataTransfer:

    www.post.ch/datatransfer

    Eigenhändige Auslieferung (RMP)

    Wenn eine Briefsendung ausschliesslich einer bestimmten Person zugestellt werden soll, kennzeichnen Sie sie mit dem Zusatzleistungsbarcode «RMP».

    • Sendungen mit eigenhändiger Auslieferung (RMP) können nur an natürliche Einzelpersonen adressiert werden.
    • Schreiben Sie den Vor- und den Nachnamen der Empfängerin bzw. des Empfängers aus.

    Informationen zur Zusatzleistung eigenhändige Auslieferung (RMP):

    Beleglose Nachnahme (BLN)

    Die Zusatzleistung Beleglose Nachnahme ist eine kostengünstige und sichere Alternative zum Warenversand gegen Rechnung oder Zahlung mit Kreditkarte. Dank sofortiger Bezahlung bei der Auslieferung Ihrer Ware bleiben Ihnen ein aufwendiges Mahnwesen und langwierige Inkassoprozesse erspart. Die Einlieferung der Sendungsdaten ist zwingend.

    • Kennzeichnen Sie die Briefsendung mit dem Zusatzleistungsbarcode BLN mit dem jeweiligen Nachnahmebetrag je Sendung.

    Informationen zur Zusatzleistung Beleglose Nachnahme (BLN):

    Informationen zu DataTransfer:

    ID-Check (ID+RMP)

    Die Zusatzleistung ID-Check ermöglicht, dass Personen eindeutig identifiziert werden und eine elektronische Kopie des amtlichen Ausweises erstellt wird.

    • Die Sendung darf ausschliesslich an die in der Adresse vermerkte Person übergeben werden.
    • Die Adressierung muss korrekt sein (inkl. Vor- und Nachnamen) und kann nur an natürliche Personen erfolgen.

    Informationen zur Zusatzleistung ID-Check (ID+RMP):

    Blindensendung (CEC)

    Sendungen (Briefe und Pakete bis max. 7 kg) an Blinde, Sehbehinderte oder Blindeninstitute – sowie von diesen aufgegebene Sendungen – werden portofrei befördert. Kennzeichnen Sie diese Sendungen mit dem Zusatzleistungsbarcode «CEC».

    Informationen zur Zusatzleistung Blindensendung (CEC):

    Militärsendung (MIL)

    Brief- und Paketsendungen an Armeeangehörige bis zu einem Maximalgewicht von 5 kg (ohne Zusatzleistungen) werden kostenlos in der ganzen Schweiz befördert. Kennzeichnen Sie diese Sendungen mit dem Zusatzleistungsbarcode «MIL». Sendungen von Kommandostellen der Armee werden bis zu 30 kg portofrei transportiert.

    Informationen zur Zusatzleistung Militärsendung (MIL):

    Geschäftsantwortsendung (GAS)

    Mit der Geschäftsantwortsendung für eingeschriebene Briefe und A-Post-Plus-Sendungen können Ihre Kundinnen und Kunden schnell, einfach und ohne Portokosten auf Ihre Angebote, Umfragen oder Aktionen reagieren und mit Ihnen in Kontakt treten. Die Portokosten übernehmen Sie – selbstverständlich nur für die effektiv zurückgeschickten Antwortsendungen. GAS-Sendungen benötigen eine Briefversand-Easy Frankierlizenz.

    Für die Verwendung von A-Post-Plus mit GAS wenden Sie sich bitte an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.

    4.3 Kennzeichnung von Zusatzleistungen für Auslandssendungen

    Neben dem Produkt, das auf dem Sendungsbarcode vermerkt ist, können Sie auch die gewünschten Zusatzleistungen kennzeichnen. Für Auslandssendungen stehen keine Zusatzleistungsbarcodes zur Verfügung. Die Zusatzleistungen werden mit einem Aufkleber oder einem Aufdruck gekennzeichnet. Bei Bedarf lassen sich mehrere Zusatzleistungen kombinieren (abhängig von den Bestimmungen des Bestimmungslands).

    Diese Zusatzleistungen sind für Auslandssendungen verfügbar:

    Barcode Verfügbare Zusatzleistungen
    - Rückschein (AR)
    Eigenhändige Auslieferung (RMP)1  Blindensendung (CEC)
    Einschreiben (R)
    Ja Ja Ja
    PRIORITY Plus1 - - -

    1 nicht für alle Länder verfügbar.

    Bezug der Aufkleber für Zusatzleistungen:

    • www.post.ch/docucenter → Onlinedienst «Formulare und Broschüren bestellen (DocuCenter)»
    • bei Ihrer Filiale

    Informationen zu Zusatzleistungen bei Auslandssendungen:

    4.4 Kennzeichnung von Zusatzleistungen für Auslandssendungen im Überblick

    Rückschein (AR)

    Wenn Sie eine schriftliche Bestätigung wünschen, wann und an wen eine Briefsendung zugestellt wurde, kennzeichnen Sie sie mit dem Aufkleber «Avis de réception» (Form. 236.03) oder dem entsprechenden Aufdruck. Der an der Sendung befestigte Rückschein wird bei der Zustellung von der Empfängerin oder von einer bevollmächtigten Person unterzeichnet. Sie erhalten ihn als Bestätigung zurück.

    • Füllen Sie einen Rückschein (Form. 428.01) aus.
    • Der Rückschein ist auf der Rückseite der Sendung anzubringen.

    Bezug Rückschein (AR) und Aufkleber:

    • www.post.ch/docucenter → Onlinedienst «Formulare und Broschüren bestellen (DocuCenter)»
    • bei Ihrer Filiale

    Eigenhändige Auslieferung (RMP)

    A remettre en main propre

    Wenn eine Briefsendung ausschliesslich einer bestimmten Person zugestellt werden soll, kennzeichnen Sie sie mit dem Vermerk «A remettre en main propre».

    • Sendungen mit eigenhändiger Auslieferung (RMP) können nur an natürliche Einzelpersonen adressiert werden.
    • Schreiben Sie den Vor- und den Nachnamen der Empfängerin bzw. des Empfängers aus.
    • Die eigenhändige Auslieferung ist nicht in allen Ländern verfügbar, in manchen auch nur kombiniert mit der Zusatzleistung Rückschein (AR).

    Verfügbarkeit und Bedingungen für die Zusatzleistung eigenhändige Auslieferung (RMP) in einzelnen Ländern:

    Blindensendung (CEC)

    Cécogramme

    Sendungen bis 7 kg an Blinde, Sehbehinderte oder Blindeninstitute – sowie von diesen aufgegebene Sendungen – werden portofrei befördert. Kennzeichnen Sie diese Sendungen mit dem Vermerk «Cécogramme».

    • Blindensendungen werden immer als PRIORITY-Sendungen befördert und müssen entsprechend gekennzeichnet sein.

    Informationen zur Zusatzleistung Blindensendung bei Auslandssendungen (CEC):

    5. Verwendung von Zustellanweisungen

    5.1 Kennzeichnung von Zustellanweisungen für Inlandssendungen

    Zustellinformationen auf Rückseite beachten

    Der Brief mit ID-Check und der Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung ermöglichen es Ihnen, Personen identifizieren zu lassen und/oder für telefonisch oder per Internet bestellte Verträge die Unterschriften durch die Post einholen zu lassen. Diese Produkte werden nur auf vertraglicher Basis modular zusammengestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.

    Informationen zum Brief mit ID-Check und Brief mit ID-Check/ Vertragsunterzeichnung:

    Rücksendevermerk

    Der Rücksendevermerk «Uneingeschrieben zurück» kann für die Produkte Einschreiben (R), Brief mit ID-Check (ID) sowie Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung (CT) verwendet werden. Sendungen mit diesem Vermerk werden im Standard-Retourenkanal verarbeitet.

    Ein Letter ID light oder Letter ID Datamatrix-Code kann kombiniert verwendet werden und führt zusätzlich die Information zum optischen Rücksendevermerk als Zusatzleistung im Datamatrix-Code (Stelle 36). Mit einem Datamatrix-Code können alle Retourenvorverfügungen, die für Briefsendungen nutzbar sind, auch bei diesen Sendungen verwendet werden. Bitte beachten Sie, dass Sendungen mit dem Rücksendevermerk «Uneingeschrieben zurück» auf dem Rückweg über keine Sendungsverfolgung mehr verfügen und auch keine Haftpflicht mehr geleistet wird.

    Der Rücksendevermerk kann integriert in die Adresse, kombiniert mit dem Barcode oder als Umschlagvordruck angebracht werden. Bitte beachten Sie dazu das Kapitel «Anbringen von Barcodes und Datamatrix-Codes».

    6. Verwendung von Barcodes für Paletten

    6.1 Kennzeichnung von Paletten

    Beschriftung der Paletten und Sammelbehälter

    Die Fertigung der Paletten bzw. Sammelbehälter hat nach dem aktuellen Nummernplan der Post zu erfolgen. Verdichtet wird zuerst nach Paletten/Sammelbehältern pro Ort (z. B. 8500), pro Leitgebiet (z. B. 85) und erst, wenn keine Verdichtung mehr möglich ist, nach Zentrum (z. B. 8) und schlussendlich nach Restpaletten (1–9).

    Folgende Farbvarianten sind möglich, die wir für Sie anhand eines B-Post-Massenversands, also gelb, visualisiert haben (Anschriften für A-Post- sind weiss, für B-Post- Einzelsendungen blau und für OnTime Mail grün).

    Beispiel: B-Post-Massensendung nach Zentrum

    7. Verwendung von Datamatrix-Codes für Briefsendungen

    7.1 Identifikationsmerkmal

    Datamatrix-Codes für Briefsendungen können nur elektronisch ausgelesen werden. Voraussetzung für die Erbringung der gewünschten Dienstleistung von Briefsendungen mit Datamatrix-Codes ist die Einhaltung der in diesem Handbuch beschriebenen Vorgaben und die maschinelle Verarbeitbarkeit der Briefsendung. Datamatrix-Codes bei offenen, unförmigen oder über 2 cm dicken Sendungen kann die Post nicht maschinell verarbeiten.

    Datamatrix-Codes, die von Logistik-Services für die Verarbeitung der physischen Briefsendungen genutzt werden, beginnen jeweils mit der Zahlenfolge «75680» und werden als «postalische Datamatrix-Codes» bezeichnet. Briefe mit postalischen Datamatrix-Codes, welche in den Verarbeitungskanal von Logistik-Services gelangen, werden als Postsendungen identifiziert und als solche behandelt.

    Mit den Datamatrix-Codes können Sie ganze Aufträge oder einzelne Sendungen identifizieren, in der Sortierung verfolgen und in der Retourenverarbeitung steuern. Während es sich bei Letter ID light um statische Datamatrix- Codes mit einheitlicher Befüllung handelt, kann bei Letter ID jede einzelne Sendung verfolgt und im Retourenkanal individuell gesteuert werden.

    Letter ID

    • Eindeutigkeit: jede Sendung eines Auftrags hat einen Datamatrix-Code mit einer individuellen Sendungsnummer
    • Dynamische Herstellung und Individualität
    • Frei verwendbare Stellen für die Kundinnen und Kunden im Datamatrix-Code zur Benutzung von kundeneigenen Zwecken

    Letter ID light

    • Mehrdeutigkeit: alle Sendungen eines Auftrags haben denselben Datamatrix-Code mit demselben Inhalt
    • Einmalige Herstellung und Vervielfältigung möglich
    • Retourendaten sind nur in Form von Bildern erhältlich (Datenpflege nicht automatisiert möglich)

    Retouren können digitalisiert, entsorgt (einfach oder qualifiziert) oder umgeleitet werden.

    Funktion Adressblock, freiere Sendungsgestaltung

    Wenn Sie Briefsendungen mit dem Identifikationsmerkmal verschicken, wird die Frankierzone nebst der PP-Frankatur (A) oder das Adressfenster um einen quadratischen Datamatrix- Code (B) ergänzt (beide Platzierungen möglich).

    Wichtig: Der Datamatrix-Code ist kein Wertzeichen. Er kennzeichnet lediglich die betreffende Briefsendung.

    So gehen Sie beim Erstellen der Datamatrix-Codes vor:

    1. Bestimmen Sie, welcher Datamatrix-Code-Typ sich für Ihre Sendungsverarbeitung am besten eignet. Entweder die statische Letter ID light oder die dynamische Letter ID, je nachdem, von welchem Nutzen Sie profitieren möchten. Mehr Informationen zum Nutzen der Letter ID finden Sie unter www.post.ch/letterid
    2. Für das Erstellen der Datamatrix-Codes haben Sie drei Möglichkeiten:
      • A. Erstellen Sie den Datamatrix-Code selber mit dem Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen». Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.post.ch/onlinedienste → «Frankiermerkmale erstellen».
      • B. Erstellen Sie den Datamatrix-Code mit einer Software-Eigenentwicklung . Für das Erstellen der Datenstruktur finden Sie die Informationen im Kapitel «Erstellen von Datamatrix-Codes».
      • C. Erstellen Sie den Datamatrix-Code mit der Unterstützung eines Dienstleisters. Für das Erstellen der Datenstruktur finden Sie die Informationen im Kapitel «Erstellen von Datamatrix-Codes».
    3. Bringen Sie den Datamatrix-Code im Layout Ihrer Sendung an.
    4. Kurzer postalischer Check (Einholen Gut zum Druck; Ansprechpartner)

    Informationen zu Letter ID und Letter ID light:

    Zusatzfunktion «Adressblock»

    Die Werbezone auf Briefumschlägen lässt sich vergrössern. So können Sie auch unter dem Adressfeld sowie rechts davon Aufdrucke und Farbverläufe ohne Zuschlag für Spezialsendungen anbringen. Damit fallen Ihre Mailings auf und erzielen noch mehr Wirkung. Voraussetzung ist das Anbringen eines Datamatrix-Codes neben der Adresse und mit der Zusatzfunktion «Adressblock».

    Informationen und Positionierung des Datamatrix-Codes mit Zusatzfunktion «Adressblock»:

    • www.post.ch/briefgestaltung → Briefe gestalten und verpacken → Spezifikation «Briefgestaltung von A–Z» im Kapitel «Adressblock»

    7.2 Frankierart Brief mit ID-Check und Brief mit ID-Check/ Vertragsunterzeichnung

    Brief mit ID-Check und Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung

    Dank Brief mit ID-Check (BmID) und Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung (BmID-V) können Sie die Kundengewinnung vereinfachen. Sie erfassen die Kundendaten via Callcenter oder im digitalen Onboarding-Prozess. Die Post identifiziert anschliessend Ihre Kundin bzw. Ihren Kunden, erstellt eine elektronische Ausweiskopie und holt eine allfällige Vertragsunterschrift ein. Ihre Sendungen haben Sie mit der automatischen Sendungsverfolgung jederzeit im Griff und via Schnittstelle Data-Transfer werden die Sendungsdaten ausgetauscht. Die Ausweisbilder können Sie bequem via Webservice «Sendungen verfolgen» herunterladen und bei Ihnen archivieren.

    Die Verrechnung geschieht via Briefversand easy direkt über den Barcode. Mit einem zusätzlichen statischen oder dynamischen Datamatrix-Code können Sie weitere, für Sie relevante Steuerungselemente anbringen.

    Brief mit ID-Check (BmID) und Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung (BmID-V) sind Angebote, die ausschliesslich für Geschäftskundschaft mit einer Rechnungsbeziehung verfügbar sind.

    Beispiel: Layout Adressträger Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung inkl. Datamatrix-Code

    So gehen Sie beim Erstellen von Briefen mit ID-Check oder Briefen mit ID-Check/ Vertragsunterzeichnung vor:

    1. Kontaktieren Sie Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.
    2. Die Gestaltungsrichtlinien entnehmen Sie dem Factsheet mit den Vorgaben zur Gestaltung von Briefen mit ID-Check und Briefen mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung auf www.post.ch/bmv-bmid
    3. Gestalten Sie Ihren Adressträger für die Briefe mit ID-Check oder Briefe mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung mit dem Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen»
    4. Kurzer postalischer Check (Einholen Gut zum Druck; Ansprechpartner)
    5. Die technische Anbindung an DataTransfer ist notwendig. Details erfahren Sie von Ihrer Kundenberaterin bzw. Ihrem Kundenberater.

    Informationen zu Briefen mit ID-Check und Briefen mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung:

    Informationen zum Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen»:

    7.3 Frankierart Wahl- und Abstimmungssendung

    Wahl- und Abstimmungssendung

    Mit dem Produkt «Wahl- und Abstimmungssendung» bietet die Post ein Angebot, das den besonderen Anforderungen von Wahl- und Abstimmungsunterlagen Rechnung trägt. Bei Wahl- und Abstimmungssendung werden zwei verschiedene Datamatrix-Codes eingesetzt, jeweils einer für den Hinweg zu den Bürgerinnen und Bürgern und einer für den Rückweg zur Gemeinde.

    Folgende Möglichkeiten von verwendbaren Datamatrix-Codes sind auf dem Hin- und Rückweg möglich:

    Hinweg zum Bürger Grösse 9×9 mm: links auf Stimmrechtsausweis

    Für Gemeinden und Kantone: statischer Datamatrix-Code. Download unter www.post.ch/wahlen-und-abstimmungen → «Gestalten, verpacken und adressieren».

    Für Kirchgemeinden: statischer Datamatrix-Code. Wenden Sie sich an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.

    Für Gemeinden und Kantone: dynamischer Datamatrix-Code. Wenden Sie sich an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.

    Rückweg zur Gemeinde Grösse 11×11 mm: rechts auf Stimmrechtsausweis

    Für Gemeinden und Kantone: Ohne Verwendung der Dienstleistung Geschäftsantwortsendung (GAS): statischer Datamatrix-Code. Download unter www.post.ch/wahlen-und-abstimmungen → «Gestalten, verpacken und adressieren».

    Für Kirchgemeinden: Bei Verwendung der Dienstleistung Geschäftsantwortsendung (GAS) A-Post/B-Post: statischer Datamatrix-Code. Wenden Sie sich an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.

    Für Gemeinden und Kantone: Bei Verwendung der Dienstleistung Geschäftsantwortsendung (GAS) A-Post/B-Post: statischer Datamatrix-Code. Wenden Sie sich an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.

    Beispiel: Layout Stimmrechtsausweis A5 für Couvert mit Fenster links ohne Geschäftsantwortsendung

    Für Wahl- und Abstimmungssendungen können auch dynamische Datamatrix-Codes eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie ab dem Kapitel «Gestaltung von Datamatrix-Codes».

    So gehen Sie beim Erstellen des Stimmrechtsausweises vor:

    1. Die genauen Gestaltungsrichtlinien für den Stimmrechtsausweis entnehmen Sie dem Factsheet Wahl- und Abstimmungssendung unter www.post.ch/wahlen-und-abstimmungen.
    2. Falls Sie für die Rücksendung der Wahl- und Abstimmungsunterlagen die Dienstleistung Geschäftsantwortsendung (GAS) einsetzen, wird die Verrechnung der Geschäftsantwortsendung über den statischen Datamatrix-Code erfolgen. Wenden Sie sich dazu an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.
    3. Erstellen Sie das Layout von Ihrem Stimmrechtsausweis.
    4. Kurzer postalischer Check (Einholen Gut zum Druck, Ansprechpartner).
      Senden Sie der Post dafür ein physisches Sendungsmuster mit Couvert und Stimmrechtsausweis
      zu.

    Informationen zu Wahl- und Abstimmungssendungen:

    7.4 Frankierart Geschäftsantwortsendung Datamatrix-Code

    Geschäftsantwortsendung Datamatrix-Code

    Dank Geschäftsantwortsendungen können Ihre Kundinnen und Kunden schnell, einfach und ohne Portokosten auf Angebote, Umfragen oder Aktionen reagieren und mit Ihnen in Kontakt treten.

    Mit der Geschäftsantwortsendung Datamatrix-Code wird die Werbezone nicht nur grösser, das Briefmarkenbild kann auch noch mit einem Bild oder dem Firmenlogo
    befüllt oder auch einfach weggelassen werden. Zudem kann dank des Datamatrix-Codes der Response einzelner Kampagnen im Kundencenter der Post ausgewertet werden.

    Verrechnet werden nur diejenigen Sendungen, welche auch tatsächlich zurückgeschickt wurden.

    • (A) Datamatrix-Code
    • (B) Das Bild der Marke können Sie individuell gestalten (farbig oder schwarz/weiss) oder weglassen.
    • (C) Rechnungsreferenznummer (8-stellig); wird von der Post vergeben und dient der Verrechnung. Sie finden diese auf Ihren Rechnungen.
    • (D) Auftragsnummer (6-stellig); kann von den Kundinnen und Kunden frei gewählt werden und dient der Unterscheidung von verschiedenen Kampagnen.

    So gehen Sie beim Erstellen von Geschäftsantwortsendungen Datamatrix-Code vor:

    1. Rechnungsbeziehung mit der Post beantragen (wenn Sie eine solche noch nicht haben).
    2. Frankiermerkmal im Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen» generieren
    3. Gut zum Druck vom gesamten Layout einholen (Ansprechpersonen)
    4. Geschäftsantwortsendungen mit Datamatrix-Code drucken lassen

    Informationen zur Geschäftsantwortsendung mit Datamatrix-Code:

    Informationen zum Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen»:

    7.5 Frankierart Global Response Datamatrix-Code

    Global Response Datamatrix-Code

    Verwenden Sie für internationale Geschäftsantwortsendungen Global Response den gleichen Datamatrix-Code wie für Ihre nationalen Geschäftsantwortsendungen. Dank diesem können einzelne Kampagnen im Kundencenter der Post ausgewertet werden.

    Verrechnet werden nur diejenigen Sendungen, die auch tatsächlich zurückgeschickt wurden.

    So gehen Sie beim Realisieren von Global Response Datamatrix-Codes vor:

    1. Kontaktieren Sie Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.
    2. Frankiermerkmal im Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen» generieren
    3. Kurzer postalischer Check (Einholen Gut zum Druck, Ansprechpartner).
    4. Geschäftsantwortsendungen mit Datamatrix-Code bei einer Druckerei Ihrer Wahl drucken lassen.

    Informationen zu Global Response Datamatrix-Code und Druckvorlagen für die Frankierzone:

    Informationen zum Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen»:

    8. Anbringen von Barcodes und Datamatrix-Codes

    8.1 Allgemeine Informationen

    Briefsendungen bieten wenig Raum für die Gestaltung. Befolgen Sie die Platzierungsvorgaben, damit Ihre Barcodes und Datamatrix-Codes zuverlässig lesbar sind.

    Die Platzierungsvorgaben unterscheiden sich jeweils bei

    • Fenstercouverts
    • Adressetiketten
    • direktem Anbringen der Barcodes und Datamatrix-Codes auf der Sendung

    Barcodes und Datamatrix-Code auf einer Briefsendung

    Wichtig: Sendungsbarcode, Zusatzleistungsbarcodes, Zustellanweisungen und Datamatrix-Code können – sofern der Platz ausreicht – gemeinsam auf einer Sendung eingesetzt werden. Pro Briefsendung darf jedoch nur ein postalischer Datamatrix-Code angebracht werden. Halten Sie dabei für alle verwendeten Codes die jeweiligen Vorgaben ein.

    Gestaltung von Adressierung und Frankatur

    Für die Gestaltung von Adressierung und Frankatur beachten Sie die allgemeinen Vorgaben von Post CH AG.

    Spezifikation «Briefgestaltung von A–Z»:

    Factsheet «PP-Frankierung»:

    Kennzeichnung als Postsendung

    Im Rahmen der neuen Postgesetzgebung, die auch Vorgaben zur Sendungskennzeichnung beinhaltet, müssen alle Frankaturen mit dem Postlogo oder dem Vermerk «Post CH AG» ergänzt werden.

    Das Postlogo können Sie unter www.post.ch/gestaltungsvorlagen herunterladen.

    Absenderangaben

    Vollständige und korrekt platzierte Absenderangaben schaffen bei den Empfängerinnen und Empfängern Klarheit und ermöglichen bei Unzustellbarkeit eine verzögerungsfreie Rücksendung der Retoure. Für die Platzierung der Absenderangaben auf einer Briefsendung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

    • Eine komplette Absenderangabe beinhaltet den (Firmen-)Namen, die Strasse bzw. den Vermerk Postfach, die Postleitzahl und den Ort.
    • Die Einhaltung der vorgegebenen Zonen bei der Platzierung auf der Vorderseite (Adressseite) der Sendung stellt sicher, dass es bei der Verarbeitung in den Sortieranlagen keine Verwechslungen von Absender- und Empfängeradresse gibt.
    • Absenderangaben können auf der Vorder- oder auf der Rückseite platziert werden.
    • Die Absenderadresse muss immer höher als die Empfängeradresse platziert sein.
    • Der Absendervermerk kann auch oberhalb der Empfängeradresse angebracht werden. In diesem Fall muss er durch eine waagrechte Trennlinie von der Empfängeradresse getrennt werden und die Absenderadresse darf nur einzeilig sein. Bei Sendungen mit Barcode kann die Absenderadresse auch rechts vom Barcode angebracht werden.
    • Enthält das Absenderlogo lediglich eine Ortsangabe, Telefonnummer, E-Mail oder Web-Adresse (ohne Strassenname, Postfachadresse oder Postleitzahl), darf es auch ausserhalb der Absenderzone in der Werbezone platziert werden.
    • Mit vollständiger Absenderangabe auf der Sendung erhalten Sie retournierte Sendungen speditiv, ohne Umweg über unsere Abklärungsdienste und somit ungeöffnet zurück.
    • Folgende Elemente gelten nicht als optisch erkennbarer Absender:
      • Datamatrix-Codes
      • Rechnungsreferenz- oder Debitorennummern
      • Firmenlogos bei Filialstruktur ohne Ergänzung der Filiale

      Solche Angaben können unter Umständen zur Öffnung der Sendung führen, um bei Retouren den Absender zu eruieren.

    Informationen zur korrekten Sendungsgestaltung finden Sie in der Spezifikation«Briefgestaltung von A–Z»:

    8.2 Kundencodes auf Briefsendungen

    Anbringen postfremder Codes

    Kundeneigene Codes dürfen nur in der Werbezone platziert werden.

    Ein- oder mehrdimensionale Codes, welche nicht von Post CH AG für die Sendungsverarbeitung verwendet werden, dürfen nicht in postalischen Zonen (Frankierzone, Lesezone, Codierzone) angebracht werden. Zu diesen Codes gehören unter anderem QR-Codes, Aztec-Codes, MaxiCodes oder nicht postkonforme Barcodes oder Datamatrix-Codes.

    Neben den postalischen Codes dürfen pro Sendung maximal ein kundeneigener Code sowie ein kundeneigener Barcode verwendet werden.

    Informationen zur Briefgestaltung:

    9. Anbringen von Barcodes

    9.1 Sie verwenden Fenstercouverts

    Wenn Sie Fenstercouverts mit einer Fenstergrösse von mindestens 100 × 45 mm verwenden, können Sie die Barcodes direkt auf dem Sendungsinhalt anbringen.

    Allgemeine Hinweise

    Achten Sie darauf, dass

    • zwischen der Empfängeradresse und anderen Text- oder Gestaltungselementen ein Abstand von mindestens 5 mm, zwischen Datamatrix-Code und Empfängeradresse mindestens 2 mm und zwischen PP-Trennstrich und Empfängeradresse mindestens 3 mm verbleibt
    • die Barcodes, Datamatrix-Codes und die Adresse nicht aus dem Adressfenster hinausrutschen, wenn sich der Sendungsinhalt im Briefumschlag verschiebt
    • keine anderen Text- und Gestaltungselemente im Adressfenster erscheinen, wenn sich der Sendungsinhalt im Briefumschlag verschiebt

    Informationen zur Briefgestaltung:

    Besonderheiten bei Auslandssendungen mit Fenstercouverts

    • Das PP-Frankiermerkmal muss umrahmt dargestellt werden (siehe Tabelle).
    • PRIORITY-Plus-Barcodes können nicht in einem Adressfenster angebracht werden.
    • Barcodes für internationale Warensendungen (Untracked) können nicht in einem Adressfenster angebracht werden.

    Platzieren der Sendungsbarcodes für Inlands- und Auslandssendungen

    • Platzieren Sie den Sendungsbarcode horizontal, oberhalb der Empfängeradresse.
    • Halten Sie einen Abstand von mindestens 5 mm zu den Barcodeelementen und der Empfängeradresse ein.
    • Briefe mit Barcode können auch mit einem Letter ID light oder Letter ID Datamatrix-Code kombiniert werden.
    Beispiel: Fenstercouvert Inlandssendung

    Informationen zur Briefgestaltung:

    Platzieren der Zusatzleistungsbarcodes für Inlandssendungen

    • Platzieren Sie die Zusatzleistungsbarcodes vertikal, rechts von Empfängeradresse und Sendungsbarcode.
    • Halten Sie zur Empfängeradresse einen Abstand von mindestens 5 mm ein.
    • Halten Sie zum Sendungsbarcode einen Abstand von mindestens 10 mm ein.
    • Wenn Sie mehrere Zusatzleistungsbarcodes verwenden, halten Sie zwischen diesen einen Abstand von mindestens 10 mm ein.

    Platzieren der Zustellanweisungen für Inlandssendungen

    • Platzieren Sie die Zustellanweisungen in jedem Fall ausserhalb des Fensters.
    • Zustellanweisungen dürfen links, rechts oder oberhalb des Fensters platziert werden.

    Wenn Sie mit vorgedruckten Aufklebern (Postlabels) arbeiten:

    • Platzieren Sie die Aufkleber nicht überlappend, sondern mit einem kleinen Abstand zueinander.

    Platzieren des Rücksendevermerks für Einschreiben (R) Inland

    Der Rücksendevermerk «Uneingeschrieben zurück» wird rechts neben dem Barcode platziert, Abstand mindestens 5 mm. Zusätzlich zum Vermerk ist die Information im Datamatrix-Code anzubringen, damit eine maschinelle Erkennung sichergestellt werden kann. Dies kann auch in Form eines IFS-Aufdruckes gemacht werden (Zusatzleistung RNR auf der IFS auswählen).

    Bei Umschlagvordrucken wird der Rücksendevermerk zwischen Frankier- und Adresszone platziert. Gestaltungsvorlagen finden Sie unter www.post.ch/gestaltungsvorlagen. Die Vorlagen sind zwingend einzuhalten, bei Abweichungen muss zusätzlich ein Datamatrix-Code angefügt werden.

    Beispiel: Umschlagvordruck Fenstercouvert C5

    Kennzeichnen der Zusatzleistungen für Auslandssendungen

    • Platzieren Sie die Kennzeichnung der Zusatzleistungen oberhalb der Empfängeradresse.
    • Halten Sie einen Abstand von mindestens 10 mm zu den Barcodeelementen ein.
    • Halten Sie einen Abstand von mindestens 5 mm zu der Empfängeradresse ein.

    Die Zusatzleistungen eigenhändige Auslieferung (RMP), Blindensendung (CEC) sowie optional auch Rückschein (AR) werden mit einem reinen Textvermerk gekennzeichnet (siehe «Gestaltung von Zusatzleistungskennzeichnungen für Auslandssendungen»). Die obigen Platzierungsregeln gelten auch hier.

    9.2 Sie bringen die Barcodes direkt auf den Briefsendungen an

    Wenn Sie keine oder fensterlose Couverts verwenden, können Sie Barcodes auf Adressetiketten oder direkt auf dem Couvert anbringen.

    Tipp: Eine bestehende Infrastruktur zum Erstellen von Paketetiketten lässt sich –mit angepasster Software und geeigneten Etiketten – auch für Briefsendungen nutzen.

    Nutzen Sie für die Generierung von Adressträgern mit Barcodes den kostenlosen Webservice «Barcode». Für die Aktivierung des Webservice «Barcode» müssen Sie bei der Post CH AG als Geschäftskundin bzw. -kunde registriert sein (siehe «Die Registrierung als Geschäftskundschaft»).

    Allgemeine Hinweise

    Achten Sie darauf, dass

    • zwischen der Empfängeradresse und dem Sendungsbarcode ein Abstand vonmindestens 10 mm verbleibt.

    Informationen zur Briefgestaltung:

    Besonderheiten bei Auslandssendungen mit Sendungsaufdruck

    • Das PP-Frankiermerkmal muss umrahmt dargestellt werden (siehe Tabelle).
    • Der kundenindividuelle PRIORITY-Plus-Sendungsbarcode ist nur in Verbindung mit einem internationalen «Harmonized Label» erlaubt. Für die Anleitung zum Erstellen des «Harmonized Labels» wenden Sie sich bitte an Ihre internationalen Kundenberatung oder an international@post.ch.

    Platzieren der Sendungsbarcodes für Inlands- und Auslandssendungen

    • Platzieren Sie den Sendungsbarcode horizontal, oberhalb der Empfängeradresse.
    • Halten Sie einen Abstand von mindestens 10 mm zwischen den Barcodeelementen und der Empfängeradresse ein.
    • Briefe mit Barcode können auch mit einem Datamatrix-Code Letter ID light oder Letter ID kombiniert werden.
    Beispiel: Briefaufdruck Inlandssendung

    Informationen zur Briefgestaltung:

    Platzieren der Zusatzleistungsbarcodes für Inlandssendungen

    • Platzieren Sie die Zusatzleistungsbarcodes vertikal – entweder rechts oder links der Empfängeradresse und des Sendungsbarcodes.
    • Halten Sie zum Sendungsbarcode einen Abstand von mindestens 10 mm ein.
    • Wenn Sie die Zusatzleistungsbarcodes links der Empfängeradresse platzieren, halten Sie einen Abstand von mindestens 20 mm zwischen der Empfängeradresse und dem Zusatzleistungsbarcode ein.
    • Wenn Sie die Zusatzleistungsbarcodes rechts der Empfängeradresse platzieren, halten Sie einen Abstand von mindestens 2 mm zwischen der Empfängeradresse und dem Zusatzleistungsbarcode ein.
    • Wenn Sie mehrere Zusatzleistungsbarcodes verwenden, halten Sie zwischen diesen einen Abstand von mindestens 10 mm ein.

    Wenn Sie mit vorgedruckten Aufklebern (Postlabels) arbeiten:

    • Platzieren Sie die Aufkleber nicht überlappend, sondern mit einem kleinen Abstand zueinander.

    Platzieren der Zustellanweisungen für Inlandssendungen

    • Platzieren Sie die Zustellanweisung horizontal über dem Sendungsbarcode.
    • Halten Sie einen Abstand von mindestens 2 mm zwischen Sendungsbarcode und Zustellanweisung ein.
    • Alternativ können Sie, wenn Sie keine Zusatzleistungsbarcodes verwenden, die Zustellanweisung rechts vom Sendungsbarcode platzieren. Halten Sie dabei einen Abstand von mindestens 5 mm zwischen Sendungsbarcode und Zustellanweisung ein.

    Platzieren des Rücksendevermerks für Einschreiben (R) Inland

    Der Rücksendevermerk «Uneingeschrieben zurück» wird rechts neben dem Barcode platziert, Abstand mindestens 5 mm.

    Zusätzlich zum Vermerk ist die Information im Datamatrix-Code anzubringen, damit eine maschinelle Erkennung sichergestellt werden kann. Dies kann auch in Form eines IFS-Aufdruckes gemacht werden (Zusatzleistung RNR auf der IFS auswählen).

    Bei Umschlagvordrucken wird der Rücksendevermerk zwischen Frankier- und Adresszone platziert. Gestaltungsvorlagen finden Sie unter www.post.ch/gestaltungsvorlagen. Können die Gestaltungsvorlagen nicht genau eingehalten werden, ist die Kombination mit einem Datamatrix-Code notwendig.

    Beispiel: Umschlagvordruck Fenstercouvert C5

    Kennzeichnen der Zusatzleistungen für Auslandssendungen

    Die Kennzeichnungen der Zusatzleistungen werden über der Empfängeradresse angebracht.

    • Halten Sie einen Abstand von mindestens 10 mm zu den Barcodeelementen ein.
    • Halten Sie einen Abstand von mindestens 10 mm zu der Empfängeradresse ein.

    Die Zusatzleistungen eigenhändige Auslieferung (RMP), Blindensendung (CEC) sowie optional auch Rückschein (AR) werden mit einem reinen Textvermerk gekennzeichnet (siehe «Gestaltung von Zusatzleistungskennzeichnungen für Auslandssendungen»). Die obigen Platzierungsregeln gelten auch hier.

    9.3 Brief mit ID-Check und Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung

    Für den Brief mit ID-Check und den Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung werden spezielle Briefumschläge und Adressträger verwendet.

    Umschlag Vorderseite:

    Umschlag Rückseite:

    Beispiel: Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung

    Informationen zu Briefen mit ID-Check und Briefen mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung und Gestaltungsrichtlinien:

    10. Anbringen von Datamatrix-Codes

    10.1 Sie verwenden Fenstercouverts

    Wenn Sie Fenstercouverts mit einer Fenstergrösse von mindestens 100 × 45 mm verwenden,können Sie die Datamatrix-Codes direkt auf dem Sendungsinhalt anbringen.

    Allgemeine Hinweise

    Achten Sie darauf, dass

    • zwischen der Empfängeradresse und anderen Text- oder Gestaltungselementen ein Abstand von mindestens 5 mm, zwischen Datamatrix-Code und Empfängeradresse mindestens 2 mm und zwischen PP-Trennstrich und Empfängeradresse mindestens 3 mm verbleibt
    • die Barcodes, Datamatrix-Codes und die Adresse nicht aus dem Adressfenster  hinausrutschen, wenn sich der Sendungsinhalt im Briefumschlag verschiebt
    • keine anderen Text- und Gestaltungselemente im Adressfenster erscheinen, wenn sich der Sendungsinhalt im Briefumschlag verschiebt

    Informationen zur Briefgestaltung:

    Besonderheiten bei Auslandssendungen mit Fenstercouverts

    • Das PP-Frankiermerkmal muss umrahmt dargestellt werden (siehe Tabelle).

    Platzieren der Datamatrix-Codes

    • Platzieren Sie die Datamatrix-Codes Letter ID light oder Letter ID rechts der Empfängeradresse.
    • Halten Sie rund um den Datamatrix-Code mindestens 2 mm Abstand zu allen benachbarten Text- und Gestaltungselementen ein.
    • Positionieren Sie den Datamatrix-Code mit der Zusatzfunktion «Adressblock» in Leserichtung rechts von der Empfängeradresse. Der Datamatrix-Code und die Empfängeradresse müssen sich in einem Feld von maximal 90 mm Breite befinden.
    • Achten sie darauf, dass sich der Briefinhalt nicht zu sehr verschieben kann. Sonst kann der DmC plötzlich teilweise aus dem Fenster rutschen und ist dann unverarbeitbar.
    Beispiel: Fenstergrösse 100 × 45 mm

    Das PP-Frankiermerkmal für Fenstercouverts

    Kennzeichnungs- und Gestaltungselemente

    Das PP-Frankiermerkmal für Fenstercouverts (Fortsetzung)

    Kennzeichnungs- und Gestaltungselemente (Fortsetzung)

    10.2 Sie bringen die Datamatrix-Codes direkt auf Ihren Briefsendungen an

    Wenn Sie keine oder fensterlose Couverts verwenden, können Sie die Datamatrix-Codes auf den Adressetiketten oder direkt auf dem Couvert anbringen.

    Tipp: Eine bestehende Infrastruktur zum Erstellen von Paketetiketten lässt sich – mitangepasster Software und geeigneten Etiketten – auch für Briefsendungen nutzen.

    Allgemeine Hinweise

    Achten Sie darauf, dass

    • zwischen der Empfängeradresse und anderen Text- oder Gestaltungselementen ein Abstand von mindestens 10 mm verbleibt.

    Informationen zur Briefgestaltung:

    Besonderheiten bei Auslandssendungen mit Sendungsaufdruck

    • Das PP-Frankiermerkmal muss umrahmt dargestellt werden (siehe Tabelle).

    Platzieren der Datamatrix-Codes

    • Platzieren Sie die Datamatrix-Codes Letter ID light oder Letter ID in der Frankierzone. Diese befindet sich oben rechts auf der Briefsendung.
    • Halten Sie rund um den Datamatrix-Code mindestens 2 mm Abstand zu allen benachbarten Text- und Gestaltungselementen ein.
    Beispiel: fensterloses Couvert Inlandssendung

    Das PP-Frankiermerkmal für den Sendungsaufdruck

    Das PP-Frankiermerkmal für den Sendungsaufdruck (Fortsetzung)

    Kennzeichnungs- und Gestaltungselemente

    Das PP-Frankiermerkmal für den Sendungsaufdruck (Fortsetzung)

    Kennzeichnungs- und Gestaltungselemente (Fortsetzung)

    10.3 Brief mit ID-Check und Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung

    Bei Briefen mit ID-Check (BmID) und Briefen mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung (BmID-V) werden die Datamatrix-Codes direkt auf dem Adressträger aufgedruckt. Zusätzlich zum Barcode 128 können mit einem Datamatrix-Code die Zusatzfunktion «Adressblock», Retourenvorverfügungen und andere Elemente zur Sendungssteuerung angebracht werden.

    • Das Layout ist fix vorgegeben und darf nicht verändert werden.
    • Der Datamatrix-Code muss in jeder Situation sichtbar bleiben.
    Beispiel: Layout Adressträger Brief mit ID-Check und Datamatrix-Code

    Informationen zu Briefen mit ID-Check und Briefen mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung:

    10.4 Wahl- und Abstimmungssendung

    Bei Wahl- und Abstimmungssendungen werden die Datamatrix-Codes direkt auf den Stimmrechtsausweis rechts neben der Adresse aufgedruckt. Der Datamatrix- Code wird jeweils auf der Höhe der sechsten Adresszeile platziert und ist von einer Ruhezone von mindestens 2 mm umgeben. Weist die Adresse weniger als sechs Zeilen auf, wird der Datamatrix Code auf der untersten Adresszeile angebracht.

    • Das Layout ist fix vorgegeben und darf nicht verändert werden.
    • Der Datamatrix-Code muss in jeder Situation sichtbar bleiben.
    Beispiel: Layout Stimmrechtsausweis A5 für Couvert mit Fenster links ohne Geschäftsantwortsendung

    Informationen zu Wahl- und Abstimmungssendungen:

    10.5 Geschäftsantwortsendung Datamatrix-Code

    Bei Geschäftsantwortsendungen ist der Datamatrix-Code fixer Bestandteil des Frankiermerkmals. Weitere Informationen zum Layout finden Sie unter www.post.ch/gas oder im Factsheet Geschäftsantwortsendungen.

    Hinweis: Das Frankiermerkmal ist ausschliesslich für Sendungen innerhalb der Schweiz gültig. Für Sendungen aus dem Ausland ist das Produkt «Global Response» zu verwenden.

    Informationen zu Geschäftsantwortsendungen mit Datamatrix-Code finden Sie unter:

    10.6 Global Response Datamatrix-Code

    Bei Global Response ist der Datamatrix-Code fixer Bestandteil des Frankiermerkmals.

    • Das Layout des Frankiermerkmals ist fix vorgegeben und darf nicht verändert werden.
    • Verwenden Sie den gleichen Datamatrix-Code wie für Ihre nationalen Geschäftsantwortsendungen.

    Informationen zu Global Response Datamatrix-Code und Gestaltungsvorlagen für die Frankierzone:

    11. Anbringen des Labels «pro clima»

    11.1 Sie versenden CO2-kompensierte Sendungen

    Das Label «pro clima»-Versand steht für CO2-kompensierte Sendungen der Schweizerischen Post. Es darf auf allen Sendungen angebracht werden, die durch die Schweizerische Post verarbeitet werden. Seit 1. Januar 2021 verschickt die Post alle Sendungen mit dem «pro clima»-Versand und übernimmt die Zuschläge für die CO2-Kompensation.

    Grundlegende Gestaltungsvorgaben der Post je Anwendungsgebiet sind unbedingt einzuhalten. Das Label «pro clima»-Versand und seine Elemente sind als Einheit zu verstehen und dürfen nicht modifiziert werden.

    Informationen zur Briefgestaltung:

    Beispiel: Einschreiben-Inland-Etikette mit «pro clima»
    Beispiel: Einschreiben-Ausland-Etikette mit «pro clima»

    Farbdefinitionen

    Das Label «pro clima»-Versand kann in zwei Farbvariationen angewendet werden. Farbig oder schwarz, entsprechend den Produktionsvorgaben je Anwendungsgebiet. Wenn immer möglich, soll die farbige Variante verwendet werden. Das farbige Label kann 4- oder 2-farbig gedruckt werden.

    Anwendungsgrössen

    Die Originaldateien des Labels haben eine Breite von 60 mm. Sie sind ohne Qualitätsverlust skalierbar. Bei einer Breite unter 15 mm kann die URL auf adressierten Inlandbriefen weggelassen werden. Beim Aufdruck auf PromoPost-Sendungen ist die Mindestgrösse von 15 mm inkl. URL und Zusatz «Versand» unbedingt einzuhalten.

    Sprachversionen

    Das Label «pro clima»-Versand liegt in vier Sprachen vor.

    Dateiformate

    Je nach Verwendung steht das Label im Dateiformat EPS (z. B. für Offsetdruck) oder als JPG zur Verfügung.

    12. Erstellmöglichkeiten von Barcodes und Datamatrix-Codes

    12.1 Erstellmöglichkeiten von Barcodes

    Wie Sie Ihre Briefsendungen am effizientesten mit Barcodes versehen, hängt ab vom Umfang Ihres Postverkehrs, von Ihrer Soft- und Hardwareumgebung und von Ihren Anforderungen an den Datenfluss. Ihre Kundenberaterin bzw. Ihr Kundenberater bei der Post CH AG unterstützt Sie gerne beim Evaluieren der geeigneten Lösung.

    Erstellen von Barcodes mit einem Postverarbeitungssystem

    Mit einem Postverarbeitungssystem (Hard- und Softwarelösung zur automatisierten Sendungserstellung) können Sie Barcodes gleich beim Adressieren Ihrer Briefsendungen anbringen.

    Tipp: Falls Sie ein solches System bereits für den Paketversand einsetzen, lässt es sich –mit angepasster Software und geeigneten Etiketten – auch für Briefsendungen nutzen.

    Informationen zu Postverarbeitungssystemen, die Sie für den Briefversand einsetzen können, erhalten Sie bei Ihrer Kundenberaterin bzw. Ihrem Kundenberater oder direkt bei den Anbietern:

    Erstellen von Barcodes mit Standardsoftware

    Diverse Standardsoftwarepakete können Barcodes nach den Vorgaben von Post CH AG erzeugen. Meist übernehmen die Anbieter auch gleich die Anpassung an Ihre betrieblichen Bedürfnisse und Abläufe.

    Erstellen von Barcodes mit einer Software-Eigenentwicklung

    Wenn Sie eine Softwarelösung selbst entwickeln oder die Erstellung von Barcodes in eine bestehende Softwareumgebung integrieren möchten, finden Sie unter «Erstellen von Barcodes» die technischen Grundlagen.

    Wichtig: Vor dem ersten Einsatz müssen alle von Ihnen erstellten Barcodes, Datamatrix-Codes und Barcodelisten von Post CH AG homologiert werden. Dabei werden sie mit speziellen Testsystemen ausgelesen und auf Lesbarkeit und Datenintegrität geprüft. Wenn sie alle Kriterien erfüllen, werden sie für den produktiven Einsatz freigegeben.So ist gewährleistet, dass die Briefsendungen später reibungslos verarbeitet werden können (siehe «Homologation»). Können Sendungen aufgrund von nicht homologierten, fehlerhaften Barcodes oder Datamatrix-Codes nicht korrekt verarbeitet werden, lehnt die Post jegliche Haftung ab.

    Aufdrucken von Barcodes mit dem Frankiersystem IFS

    Mit dem Frankiersystem IFS können Sendungsbarcodes direkt mit der Frankatur aufgedruckt werden.

    Informationen zum Frankiersystem IFS:

    Erstellen von Barcodes auf Adressträgern mit Webservice «Barcode»

    Mit dem Webservice «Barcode» können Adressträger mit Barcode der Post in einem maschinenlesbaren Format (XML) bezogen werden. Der Webservice «Barcode»bietet Ihnen immer die jeweils aktuell gültigen Basis- und die zugehörigen Zusatzleistungen an.

    Informationen zum Webservice «Barcode»:

    Erstellen von Barcodes über den Onlinedienst «WebStamp»

    Mit dem Onlinedienst «WebStamp» können Sie eigene Frankaturen im Internet erstellen. Barcodes können für Einschreiben und A-Post Plus (Inlands- und Auslandssendungen)über WebStamp bezogen werden.

    Informationen zum Onlinedienst «WebStamp»:

    Verwenden von vorgedruckten Barcodes (Postlabels)

    Wenn Sie Barcodes nutzen, aber nicht selbst erstellen möchten, stellt Ihnen Post CHAG kostenlos vorgedruckte Selbstklebeetiketten (Postlabels) zur Verfügung.

    Informationen zum Onlinedienst «Barcodes und Versandetiketten bestellen»:

    Anbringen der Barcodes durch Frankieren Post

    Das Anbringen des Barcodes sowie die Adresserfassung können im Rahmen der Dienstleistung«Frankieren Post» bezogen werden.

    Informationen zur Belabelung und Adresserfassung:

    Erstellen von Barcodes auf Adressträger über den Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen»

    Mit dem Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen» können Adressträger für die Produkte Brief mit ID-Check und Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung generiert werden.

    12.2 Erstellmöglichkeiten von Datamatrix-Codes

    Wie Sie Ihre Briefsendungen am effizientesten mit Datamatrix-Codes versehen, hängt ab vom Umfang Ihres Postverkehrs, von Ihrer Soft- und Hardwareumgebung und von Ihren Anforderungen an den Datenfluss. Ihre Kundenberaterin bzw. Ihr Kundenberater bei der Post CH AG unterstützt Sie gerne beim Evaluieren der geeigneten Lösung.

    Erstellen von Datamatrix-Codes mit einem Postverarbeitungssystem

    Mit einem Postverarbeitungssystem (Hard- und Softwarelösung zur automatisierten Sendungserstellung) können Sie Datamatrix-Codes gleich beim Adressieren Ihrer Briefsendungen anbringen.

    Tipp: Falls Sie ein solches System bereits für den Paketversand einsetzen, lässt es sich – mit angepasster Software und geeigneten Etiketten – auch für Briefsendungen nutzen.

    Informationen zu Postverarbeitungssystemen, die Sie für den Briefversand einsetzen können, erhalten Sie bei Ihrer Kundenberaterin bzw. Ihrem Kundenberater oder direkt bei den Anbietern:

    Erstellen von Datamatrix-Codes mit Standardsoftware

    Diverse Standardsoftwarepakete können Datamatrix-Codes nach den Vorgaben von Post CH AG erzeugen. Meist übernehmen die Anbieter auch gleich die Anpassung an Ihre betrieblichen Bedürfnisse und Abläufe.

    Erstellen von Datamatrix-Codes mit einer Software-Eigenentwicklung

    Wenn Sie eine Softwarelösung selbst entwickeln oder die Erstellung von Datamatrix-Codes in eine bestehende Softwareumgebung integrieren möchten, finden Sie unter «Erstellen von Datamatrix-Codes» die technischen Grundlagen.

    Wichtig: Vor dem ersten Einsatz müssen alle von Ihnen erstellten Barcodes, Datamatrix-Codes und Barcodelisten von Post CH AG homologiert werden. Dabei werden sie mit speziellen Testsystemen ausgelesen und auf Lesbarkeit und Datenintegrität geprüft. Wenn sie alle Kriterien erfüllen, werden sie für den produktiven Einsatz freigegeben. So ist gewährleistet, dass die Briefsendungen später reibungslos verarbeitet werden können (siehe «Homologation»). Können Sendungen aufgrund von nicht homologierten, fehlerhaften Barcodes oder Datamatrix-Codes nicht korrekt verarbeitet werden, lehnt die Post jegliche Haftung ab.

    Erstellen von Datamatrix-Codes über den Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen»

    Mit dem Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen» können Sie einfach und rasch im Internet PP-Frankiermerkmale mit den Datamatrix-Codes Letter ID light und Letter ID sowie Frankiermerkmale für Geschäftsantwortsendungen erstellen.

    Informationen zum Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen»:

    13. Sendungsaufgabe von Briefsendungen mit Barcode

    13.1 Varianten der Sendungsaufgabe im Überblick

    Abhängig davon, wie Sie die Barcodes auf Ihren Briefsendungen anbringen, ändert sich das Vorgehen bei der Sendungsaufgabe.

    Sie nutzen vorgedruckte Barcodeaufkleber (Postlabels)

    Wenn Sie die Barcodes als Aufkleber (Postlabels) von Post CH AG beziehen, benutzen Sie bei der Sendungsaufgabe die Barcodelisten «21» (Form. 210.17) oder «23» (Form. 210.16). Sie erhalten diese Formulare in Papierform bei Ihrer Aufgabestelle oder Ihrer Kundenberaterin bzw. Ihrem Kundenberater. Oder Sie beziehen die Barcodelisten im Internet als PDF-Datei und drucken sie aus.

    Bestellung von Barcodes:

    Download von Barcodelisten:

    So erfassen Sie Ihre Briefsendungen auf den Barcodelisten

    1. Auf die Barcodelisten kleben Sie die kleineren Erfassungsdoppel (A) , die sich auf den Aufkleberbögen neben dem entsprechenden Sendungsbarcode (B) befinden. Wenn die vorhandenen Positionen nicht ausreichen, verwenden Sie zusätzliche Barcodelisten, um die überzähligen Barcodes aufzukleben.
    2. Notieren Sie sich, für welche Briefsendung Sie welchen Sendungsbarcode verwenden. So wissen Sie im Falle einer Nachforschung, welche Sendung Sie an welche Empfängerin verschickt haben.
    3. Die beklebten und ausgefüllten Barcodelisten geben Sie gleichzeitig mit den aufgeführten Briefsendungen bei der Aufgabestelle auf. Als Aufgabebestätigung erhalten Sie eine quittierte Kopie.

    Hinweis: Die Listen «21» und «23» erfüllen denselben Zweck, unterscheiden sich aber in der Handhabung.

    Informationen zur Wahl der geeigneten Liste:

    Liste «21»

    So erfassen Sie Ihre Briefsendungen auf der Liste «21»

    • Auf die Liste «21» (Form. 210.17) kleben Sie nur das erste und das letzte Erfassungsdoppel einer Sendungsaufgabe. Wählen Sie für Inlands- und Auslandssendungen jeweils die entsprechende Spalte («Schweiz» (A) , «R-Aus.» (B) ).
    • Falls Sie innerhalb einer Sendungsaufgabe nicht alle aufeinanderfolgenden Sendungsbarcodes verwenden, kleben Sie die Erfassungsdoppel der nicht verwendeten Sendungsbarcodes auf die dafür vorgesehenen Positionen in der unteren Listenhälfte (C) . Dies ist wichtig, damit diese Barcodes nicht als aufgegebene Sendung miterfasst werden.

    Liste «23»

    So erfassen Sie Ihre Briefsendungen auf der Liste «23»

    • Auf die Liste «23» (Form. 210.16) kleben Sie sämtliche Erfassungsdoppel einer Sendungsaufgabe.
    • Kreuzen Sie jeweils bei «Inland CH» (A) oder «R-Aus.» (B) an, ob es sich um eine Inlands- oder eine Auslandssendung handelt.

    Lieferschein für Gerichtsurkunden (ohne Gerichtsurkunde Online) «22»

    So erfassen Sie Ihre Gerichtsurkunden auf der Liste «22»

    Auf die Liste «22» (Form. 222.39) sind folgende Erfassungen zu machen:

    • Kreuzen Sie bei (A) die gewünschte Sprache an.
    • Tragen Sie im Feld (B) die Absenderadresse ein. Wenn der Aufgeber von der Absenderadresse abweicht, tragen Sie unter (C) die Aufgeberadresse ein.
    • Kleben Sie sämtliche Erfassungsdoppel einer Sendungsaufgabe auf.
    • Geben Sie zur besseren Zuordnung der einzelnen Sendung eine Vermerkangabe unter (D) ein.
    • Füllen Sie die vollständige Empfängeradresse unter (E) ein.

    Sie nutzen den Onlinedienst «WebStamp»

    Mit dem Onlinedienst «WebStamp» können Sie eigene Frankaturen im Internet erstellen. Barcodes können für Einschreiben und A-Post Plus (Inlands- und Auslandssendungen) über WebStamp bezogen werden. Sobald Sie die gewünschte Frankatur erworben haben, stehen Ihnen zwei PDF-Dateien zum Download zur Verfügung:

    1. Gültige WebStamps
    2. Lieferschein in zweifacher Ausführung

    Geschäftskundinnen und -kunden haben die Möglichkeit, bei Bedarf einen manuellen Lieferschein zu generieren. Dabei müssen die gewünschten Sendungen in WebStamp markiert werden, die am Postschalter übergeben werden.

    Der Lieferschein muss gemeinsam mit den frankierten Sendungen am Postschalter aufgegeben werden.

    Briefversand easy im Onlinedienst «WebStamp»

    Mit dem Onlinedienst «WebStamp» können Geschäftskundinnen und -kunden Barcodes erstellen, die erst beim effektiven Versand in Rechnung gestellt werden, sogenannter Briefversand easy. Dazu ist eine Rechnungsbeziehung mit der Post und eine separate Frankierlizenznummer erforderlich, die bei der Kundenberaterin bzw. beim Kundenberater oder beim Contact Center Post bestellt werden kann. Mit dem Erstellen der Frankaturen wird eine Barcodeliste erzeugt, die gemeinsam mit sämtlichen Sendungen am Postschalter vorgelegt werden muss.

    Informationen zum Onlinedienst «WebStamp»:

    Ihr Unternehmen erstellt die Barcodes selbst

    Wenn Ihr Unternehmen die Barcodes selbst erstellt, haben Sie bei der Sendungsaufgabe zwei Möglichkeiten.

    Sendungsaufgabe mit Barcodelisten

    Sie versehen Ihre Briefsendungen mit Barcodes und geben sie zusammen mit der ausgedruckten Barcodeliste (Barcodeliste «21» [Form. 210.17], Barcodeliste «23» [Form. 210.16] oder Lieferschein für Gerichtsurkunden «22») bei der Aufgabestelle auf. Innerhalb von sechs Monaten darf derselbe Barcode nur einmal verwendet werden.

    Sendungsaufgabe mit DataTransfer

    Für den sicheren und effizienten Austausch von Sendungs- und Verrechnungsdaten stellt Ihnen Post CH AG die Onlinedatenschnittstelle DataTransfer zur Verfügung.

    DataTransfer bietet Ihnen

    • eine komfortable Alternative zur Sendungsaufgabe mit Barcodelisten
    • eine erleichterte Verrechnung von PP-frankierten Briefsendungen ohne Barcode (siehe Aufgabeverzeichnis erstellen via DataTransfer)
    • die Dateneinlieferung für die Adressprüfung mit Letter ID
    • den Bezug von Berichten zu retournierten Briefsendungen

    So funktioniert die Sendungsaufgabe mit DataTransfer

    1. Sie generieren mit Ihrer Softwarelösung eine Datei mit den Sendungsdaten für Briefe mit Barcode (XML).
    2. Falls Sie auch Sendungen ohne Barcode aufgeben, können Sie die Verrechnungsdaten dazu ebenfalls mit einer Datei einliefern.
    3. Sie übermitteln diese per SFTP, E-Mail oder sedex an die Onlinedatenschnittstelle DataTransfer der Post.
    4. Per SFTP oder E-Mail erhalten Sie einen ausgefüllten Lieferschein Online (LSO) als PDF-Datei. Wenn Sie auch ein Datenfile für die Verrechnung eingeliefert haben, erhalten Sie zusätzlich den Lieferschein für die Fakturierung.
    5. Drucken Sie das Aufgabeverzeichnis bzw. den Lieferschein aus und geben Sie sie zusammen mit den betreffenden Briefsendungen bei Ihrer Aufgabestelle auf. Je eine Kopie des unterzeichneten Originals erhalten Sie als Aufgabebestätigung. Das von der Postannahmestelle bestätigte Kundendoppel steht Ihnen im Kundenportal «Meine Post» zur Verfügung und kann zusätzlich als E-Mail angefordert werden.

    Optional können Sie verschiedene Berichte abonnieren, die Ihnen alle 24 Stunden via E-Mail oder SFTP die aktuellen Zustellstatus Ihrer Briefsendungen übermitteln.

    Informationen zu DataTransfer:

    Technische Spezifikationen und Anmeldung für DataTransfer:

    Beispiel eines Lieferscheins Online (LSO)

    Sie lassen die Barcodes von der Post anbringen

    Wenn Sie die Barcodes nicht selbst anbringen wollen, lassen Sie dies von der Aufgabestelle erledigen (Sendungsaufbereitung und Adresserfassung mit Frankieren Post). Wenden Sie sich bei Fragen an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.

    Informationen zur Dienstleistung «Frankieren Post»:

    Informationen zur Dienstleistung «Barcode-Belabelung durch die Post»:

    Sendungsverfolgung via Internet (Track & Trace)

    Mit der Sendungsverfolgung (Track & Trace) können Sie Briefe mit Barcode, internationale Sendungen, Paletten, Briefe mit Letter ID, Briefretouren sowie Pakete, Swiss-Express-Sendungen und Kuriersendungen bequem online verfolgen. Sie haben folgende Möglichkeiten der Sendungsverfolgung:

    Onlinedienst «Sendungen verfolgen»

    Aufgabe-, Sortier- und Zustellereignisse können rasch und ohne Login auf der Internetseite der Post oder in der Post-App aufgerufen werden. Mit Login ins Kundencenter der Post stehen zusätzliche Suchmöglichkeiten und Informationen (zum Beispiel die Empfängerunterschrift bei Einschreiben) zur Verfügung.

    Informationen zum Onlinedienst «Sendungen verfolgen»:

    Webservice «Sendungen verfolgen»

    Sortier- und Zustellereignisse lassen sich direkt im Webshop oder im Kundensystem abbilden.

    Informationen zur Sendungsverfolgung und technische Unterstützung zum Webservice:

    Haftpflicht der Post

    Die Post haftet für Briefsendungen mit Barcode (Einschreiben (R), Gerichtsurkunde (GU), Betreibungsurkunde (BU), Brief mit ID-Check (BmID) und Brief mit ID Check/Vertragsunterzeichnung (BmID-V)) bei Verlust, Beschädigung und nicht korrekter Zustellung.

    Bewahren Sie Ihre Aufgabebestätigung oder zumindest die Sendungsnummer sorgfältig auf – sie muss im Haftpflichtfall vorgewiesen werden. Beachten Sie auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Post CH AG.

    Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Postdienstleistungen:

    14. Sendungsaufgabe von PP-frankierten Briefsendungen

    14.1 Aufgabeverzeichnis für PP-frankierte Sendungen

    PP-frankierte Briefsendungen ohne Barcodes werden über ein Aufgabeverzeichnis (AVZ) verrechnet, das Sie für jede Sendungsaufgabe erstellen. Um Ihnen die Verrechnung von PP-frankierten Briefsendungen zu erleichtern, stellt Ihnen die Post den Onlinedienst «Aufgabeverzeichnis Briefe» oder die Onlinedatenschnittstelle DataTransfer zur Verfügung.

    Die PP-frankierten Briefe mit Barcode tragen eine Briefversand-easy-Frankierlizenznummer im Barcode. Die Verrechnung erfolgt aufgrund der von der Post erfassten Verarbeitungsdaten. Für diese Sendungen entfällt somit die Erstellung eines Aufgabeverzeichnisses (AVZ).

    Wichtig: Die Frankierarten Letter ID light und Letter ID können Sie nur über den Onlinedienst «Aufgabeverzeichnis Briefe» oder die Onlinedatenschnittstelle DataTransfer nutzen.

    Informationen zur Verrechnung von PP-frankierten Sendungen:

    Aufgabeverzeichnis erstellen über den Onlinedienst «Aufgabeverzeichnis Briefe»

    Über den Onlinedienst «Aufgabeverzeichnis Briefe» im Kundencenter der Post können Sie Ihre Aufgabeverzeichnisse für PP-frankierte Briefsendungen kostenlos und einfach erstellen.

    Wichtig: Wählen Sie bei Sendungen mit der Frankierart Letter ID beim Erstellen des Aufgabeverzeichnisses «PP-Frankierung mit Letter ID» und geben Sie die im Datamatrix-Code enthaltene Auftragsnummer an.

    Informationen zum Onlinedienst «Aufgabeverzeichnis Briefe»:

    Aufgabeverzeichnis erstellen via DataTransfer

    Für den sicheren und effizienten Austausch von Sendungs- und Verrechnungsdaten stellt Ihnen Post CH AG die Onlinedatenschnittstelle DataTransfer zur Verfügung.

    Datatransfer bietet Ihnen

    • eine komfortable Alternative zur Sendungsaufgabe mit Barcodelisten
    • eine erleichterte Verrechnung von PP-frankierten Briefsendungen
    • die Dateneinlieferung für die Adressprüfung mit Letter ID
    • den Bezug von Berichten zu retournierten Briefsendungen

    So funktioniert das Aufgabeverzeichnis erstellen via DataTransfer:

    1. Sie generieren mit Ihrer Softwarelösung eine Datei mit den Verrechnungsdaten (XML).
    2. Sie übermitteln diese Datei per SFTP, E-Mail oder sedex an die Onlinedatenschnittstelle DataTransfer der Post.
    3. Per SFTP oder E-Mail erhalten Sie einen ausgefüllten Lieferschein (Aufgabeverzeichnis) als PDF-Datei.
    4. Drucken Sie das Aufgabeverzeichnis bzw. den Lieferschein aus und geben Sie es zusammen mit den betreffenden Briefsendungen bei Ihrer Aufgabestelle auf. Je eine Kopie des unterzeichneten Originals erhalten Sie als Aufgabebestätigung. Das von der Postannahmestelle bestätigte Kundendoppel steht Ihnen im Kundenportal «Meine Post» zur Verfügung und kann zusätzlich als E-Mail angefordert werden. Optional können Sie verschiedene Berichte abonnieren, die Ihnen alle 24 Stunden via E-Mail oder SFTP die aktuellen Zustellstatus Ihrer Briefsendungen übermitteln.

    Informationen zu DataTransfer:

    Technische Spezifikationen und Anmeldung für DataTransfer:

    15. Erstellen von Barcodes

    15.1 Grundlagen

    Einführung

    Barcodes sind eindimensionale, maschinenlesbare, grafische Datenträger.

    • Barcodes bestehen aus parallelen, sich abwechselnden dunklen «Strichen» und hellen «Lücken», den sogenannten Barcodeelementen.
    • Das schmalste Element wird als «Modul» bezeichnet, seine Breite in Millimetern als «Modulbreite».
    • Die Breite aller breiteren Elemente beträgt jeweils ein Mehrfaches der Modulbreite. Die meisten Barcodes verwenden zwei oder vier unterschiedliche Elementbreiten.
    • Das Modulverhältnis bestimmt, wie viele Male das schmalste Element im breitesten Platz findet. Bei einem Modulverhältnis von 4:1 hat der breiteste Strich die vierfache Breite des schmalsten. Handelt es sich um einen Code mit vier Elementbreiten, dann haben die Zwischenstufen die dreifache respektive die zweifache Breite.
    • Die einzelnen Ziffern und Zeichen eines Barcodes werden als eindeutige Folge von unterschiedlich breiten Elementen dargestellt. Diese Darstellung wird vom verwendeten Zeichensatz bestimmt.
    • Ein Barcode beginnt stets mit einem Startzeichen und endet mit einem Stoppzeichen. Diese beinhalten Informationen über den Typ des Barcodes, den verwendeten Zeichensatz und die Ausleserichtung.

    Ruhezonen

    Ruhezonen sind Bereiche um die Barcodes, die nicht bedruckt werden dürfen. So besteht genügend Abstand zu anderen Barcodes, Text- und Gestaltungselementen, die das Auslesen stören könnten.

    Der Barcode 128

    Sendungs- und Zusatzleistungsbarcodes basieren auf dem normierten Barcode 128. Dieser Barcode ist lizenzfrei nutzbar, weit verbreitet und wird von Softwareprodukten breit unterstützt.

    Zeichensätze

    Zur Darstellung von Daten stellt der Barcode 128 verschiedene Zeichensätze zur Verfügung. Für Briefsendungen von Post CH AG werden die Zeichensätze C und B verwendet.

    Zeichensatz C (numerisch)

    Jedes Zeichen dieses Zeichensatzes besteht aus einem Ziffernpaar mit einem Wert von «00» bis «99». Pro Zeichen lassen sich also gleich zwei Ziffern unterbringen, was eine Darstellung in doppelter Datendichte ermöglicht. Der Barcode wird kürzer.

    Der Zeichensatz C wird verwendet für:

    • Sendungsbarcodes für Inlandssendungen
    • Zusatzleistungsbarcodes
    Zeichensatz B (alphanumerisch)

    Der alphanumerische Zeichensatz B besteht aus einzelnen Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Eine verdichtete Darstellung ist nicht möglich. Der Barcode wird länger.

    Der Zeichensatz B wird verwendet für:

    • Sendungsbarcodes für Auslandssendungen
    • Zusatzleistungsbarcodes (alte Version)

    Modulverhältnis

    Der Barcode 128 verwendet vier verschiedene Elementbreiten im Modulverhältnis 4:1.

    Drucktechnische Anforderungen an Barcodes

    Ihre Barcodes sind zuverlässig lesbar, wenn sie folgende Anforderungen erfüllen:

    Druckerauflösung

    Verwenden Sie Drucker mit einer physikalischen Auflösung von mindestens 600 dpi (Punkte pro Zoll).

    Modulbreite

    Die Modulbreite muss bei einer minimalen Druckauflösung von 600 dpi zwischen 0,335 und 0,7 mm betragen.

    Druck

    Die Striche müssen mit matter, schwarzer Druckfarbe und gleichmässiger Deckung gedruckt sein und eine gute Kantenschärfe aufweisen.

    Kontrastfaktor (PCS)

    Der Kontrastfaktor (PCS: Print Contrast Signal, dimensionslose Grösse nach DIN EN 797) muss höher sein als 0,7, bei einem Wellenlängenbereich von 620 bis 900 nm. Auf hellen, matten Papieren erreicht ein einwandfreier schwarzer Codeaufdruck diesen Kontrastfaktor zuverlässig.

    Lichtundurchlässigkeit (Opazität)

    Die Opazität des Etikettenmaterials muss mindestens 0,75 Prozent betragen (DIN 53 146, ISO 1831). Dieser Wert kann geringer sein, wenn die Sendungsoberfläche weiss ist und keine Muster oder Strukturen aufweist.

    Qualitätsnorm

    Die Druckqualität muss Grad B nach DIN EN ISO/IEC 15416 erfüllen.

    Hinweis: Wenn Sie Ihre Barcodes mit einem zeitgemässen Laserdruckwerk auf reinweisses Papier drucken, genügen sie im Regelfall diesen Anforderungen.

    15.2 Erstellen von Sendungsbarcodes für Inlandssendungen

    Spezifikation

    Sendungsbarcodes für Inlandssendungen werden nach folgender Spezifikation erstellt:

    Typ Zeichensatz Norm
    Barcode 128 Zeichensatz C (numerisch) ISO/ IEC 15417

    Datenbefüllung

    Datenstruktur

    Sendungsbarcodes für Inlandssendungen umfassen:

    • das Startzeichen (Wert «105»)
    • die 9 Ziffernpaare des Nutzinhalts
    • das Prüfziffernpaar
    • das Stoppzeichen (Wert «106»)
    Beispiel:
    105 Startzeichen
    98 Postkennung Brief national Nutzinhalt
    42 Frankierlizenz oder Produktecode und Frankierlizenz
    10
    31
    78
    00 Sendungsnummer
    00
    03
    01
    40 Prüfziffernpaar (Barcode 128C)
    106 Stoppzeichen

    1. bis 3. Stelle: Startzeichen (3 Stellen)

    Der Wert «105» signalisiert den Zeichensatz C.

    4. und 5. Stelle: Postkennung (2 Stellen)

    Die Kennung «98» wurde von Post CH AG für Briefsendungen festgelegt.

    6. bis 13. Stelle: Frankierlizenz (8 Stellen) oder Produktcode (2 Stellen) und Frankierlizenz (6 Stellen)

    Die Frankierlizenzen werden von der Post vergeben und identifizieren die einzelnen Kundinnen und Kunden. Je nach Produkt unterscheidet sich die Datenstruktur:

    Produkt Datenstruktur
    A-Post Plus (A+) «01» (Produktcode) und XXXXXX (Frankierlizenz)
    Dispomail (A) «02» (Produktcode) und XXXXXX (Frankierlizenz)
    Gerichtsurkunde (GU) «03» (Produktcode) und XXXXXX (Frankierlizenz)
    Beleglose Nachnahme (BLN) «04» (Produktcode) und XXXXXX (Frankierlizenz)
    Betreibungsurkunde (BU) «05» (Produktcode) und XXXXXX (Frankierlizenz)
    Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung Hinweg (CT) «07» (Produktcode) und XXXXXX (Frankierlizenz)
    Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung Rückweg (A+) «08» (Produktcode) und XXXXXX (Frankierlizenz)
    Brief mit ID-Check Hinweg (ID) «09» (Produktcode) und XXXXXX (Frankierlizenz)
    Brief mit ID-Check Rückweg (A+) «08» (Produktcode) und XXXXXX (Frankierlizenz)

    14. bis 21. Stelle: Sendungsnummer (8 Stellen)

    Die achtstellige Sendungsnummer wird pro Sendung aufsteigend oder nach freiwählbarem System vergeben (Wertebereich 00000001 bis 99999999). Sie wird stets rechtsbündig in die reservierten Barcodestellen eingetragen; die freien Stellen werdenmit Nullen gefüllt. Jede Sendungsnummer muss innerhalb von 180 Tagen eindeutig sein, darf also während dieser Zeitspanne nur einmal vergeben werden.

    22. bis 23. Stelle: Prüfziffernpaar

    24. bis 26. Stelle: Stoppzeichen (3 Stellen)

    Wert «106»

    Barcodemodule

    Das Startzeichen und die Ziffernpaare bestehen aus jeweils 11 Modulen, aufgeteilt in 3 Striche und 3 Lücken. Das Stoppzeichen besteht aus 13 Modulen, aufgeteilt in 4 Striche und 3 Lücken.

    Darstellungsgrösse

    Die Darstellungsgrösse der Barcodes ergibt sich aus der Anzahl der Module und der Modulbreite:

    Anzahl Zeichen Anzahl Module
    1 Startzeichen à 11 Module 11 Module
    9 Ziffernpaare à 11 Module 99 Module
    1 Prüfziffernpaar à 11 Module 11 Module
    1 Stoppzeichen à 13 Module 13 Module
    Total 134 Module

    Darstellungsgrösse = Anzahl Module × Modulbreite 134 Module × 0,335 mm = 44,9 mm

    15.3 Gestaltung von Sendungsbarcodes für Inlandssendungen

    Aufbau der Sendungsbarcodes für Inlandssendungen

    Sendungsbarcodes für Inlandssendungen bestehen aus:

    • (A) der horizontal gedruckten Produktkennung (Grossbuchstaben)
    • (B) der Angabe der Filiale am Domizil (Postleitzahl und Ort)
    • (C) dem horizontal gedruckten Barcode
    • (D) der Klartextzeile mit dem Nutzinhalt des Sendungsbarcodes. Als Interpretationshilfe werden die einzelnen Abschnitte mit Punkten strukturiert. Die Auftrennung erfolgt zwischen Postkennung, Produktbezeichnung, Frankierlizenz und Sendungsnummer.
    • (E) den unbedruckten Ruhezonen um den Barcode. Diese müssen eingehalten werden, damit der Barcode zuverlässig lesbar ist
    • (F) optional: der horizontal ausgeschriebenen Produktbezeichnung
    • (G) optional: dem Postlogo (sofern dieses oder der Text Post CH AG nicht bereits auf der Sendung angebracht ist). Das Postlogo können Sie unter www.post.ch/gestaltungsvorlagen herunterladen.

    Bei PP-Frankierung besteht der Sendungsbarcode für Inlandssendungen zusätzlich aus: (H) dem PP-Vermerk «PP».

    Masse

    Folgende Masse müssen eingehalten werden, damit Ihre Sendungsbarcodes für Inlandssendungen zuverlässig lesbar sind:

    Legende Bezeichnung Mass
    A Modulbreite ab 0.335 mm (siehe «Einführung»)
    B Modulverhältnis 4:1 (siehe «Einführung»)
    C Modulhöhe mindestens 5 mm
    D Abstand zwischen Filiale am Domizil und Barcode mindestens 1 mm
    E Abstand zwischen PP-Vermerk und Barcode mindestens 1 mm
    F Abstand zwischen Produktkennung und Barcode mindestens 5 mm
    G Ruhezone hinten mindestens 8 mm
    H Abstand zwischen Barcode und Klartextzeile mindestens 1 mm
    I Abstand zwischen Klartextzeile und Produktbezeichnung mindestens 2 mm

    Textinhalte und Textstile

    Homologation

    Wichtig: Vor dem ersten Einsatz müssen alle von Ihnen erstellten Barcodes, Datamatrix-Codes und Barcodelisten von Post CH AG homologiert werden. Dabei werden sie mit speziellen Testsystemen ausgelesen und auf Lesbarkeit und Datenintegrität geprüft. Wenn sie alle Kriterien erfüllen, werden sie für den produktiven Einsatz freigegeben. So ist gewährleistet, dass die Briefsendungen später reibungslos verarbeitet werden können (siehe «Homologation»). Können Sendungen aufgrund von nicht homologierten, fehlerhaften Barcodes nicht korrekt verarbeitet werden, lehnt die Post jegliche Haftung ab.

    15.4 Erstellen von Sendungsbarcodes für Auslandssendungen

    Spezifikation

    Sendungsbarcodes für Auslandssendungen werden nach folgender Spezifikation erstellt:

    Typ Zeichensatz Norm
    Barcode 128  Zeichensatz B (alphanumerisch)  ISO/IEC 15417

    Datenbefüllung

    Datenstruktur Einschreiben (R) Ausland

    Sendungsbarcodes für Auslandssendungen umfassen:

    • das Startzeichen (Wert «104»)
    • die 13 Zeichen und Ziffern des Nutzinhalts
    • die Prüfziffer/-zeichen
    • das Stoppzeichen (Wert «106»)
    Beispiel:
    104  Startzeichen
    R Produkt Nutzinhalt 
    N Frankierlizenz für eingeschriebene Auslandssendungen
    S
    7
    3
    8 Sendungsnummer
    1
    7
    3
    9
    4 Prüfziffer (Post)
    C Aufgabeland
    H
    + Prüfziffer (Barcode 128B)
    106 Stoppzeichen

    1. bis 3. Stelle: Startzeichen (3 Stellen)

    Der Wert «104» signalisiert den Zeichensatz B.

    4. Stelle: Produkt (1 Stelle)

    «R» für das Produkt «Einschreiben (R) Ausland»

    5. bis 8. Stelle: Frankierlizenz für eingeschriebene Auslandssendungen (4 Stellen)

    Die Frankierlizenzen werden von der Post vergeben und identifizieren die einzelnen Kundinnen und Kunden.

    Fragen zur Frankierlizenz für eingeschriebene Auslandssendungen:

    9. bis 13. Stelle: Sendungsnummer (5 Stellen)

    Die fünfstellige Sendungsnummer wird pro Sendung aufsteigend oder nach frei wählbarem System vergeben (Wertebereich «00001» bis «99999»). Sie wird stets rechtsbündig in die vorgesehenen Barcodestellen eingetragen; die freien Stellen werden mit Nullen gefüllt. Jede Sendungsnummer muss innerhalb von 360 Tagen eindeutig sein, darf also während dieser Zeitspanne nur einmal vergeben werden.

    14. Stelle: Prüfziffer (1 Stelle)

    Die Prüfziffer wird als Teilungsrest aus den acht vorangehenden Zahlen berechnet (Modulo-11-Verfahren).

    Berechnungsbeispiel:

    15. bis 16. Stelle: Aufgabeland (2 Stellen)

    Das Aufgabeland wird mit dem Ländercode nach ISO 3166-1 gekennzeichnet («CH»).

    17. Stelle: Prüfziffer/-zeichen

    18. bis 20. Stelle: Stoppzeichen (3 Stellen)

    Wert «106»

    Datenstruktur PRIORITY Plus / Untracked

    Sendungsbarcodes für Auslandssendungen umfassen:

    • das Startzeichen (Wert «104»)
    • die 13 Zeichen und Ziffern des Nutzinhalts
    • die Prüfziffer/-zeichen
    • das Stoppzeichen (Wert «106»)
    Beispiele:
    104 Startzeichen
    L Produkt Nutzinhalt
    N Frankierlizenz für – PRIORITY Plus
    5
    7
    3
    8
    1 Sendungsnummer
    7
    3
    9
    4 Prüfziffer (Post)
    C Aufgabeland
    H
    + Prüfziffer (Barcode128B)
    106 Stoppzeichen
    104 Startzeichen
    U Produkt Nutzinhalt
    N Frankierlizenz für – Untracked
    5
    7
    3
    8
    1 Sendungsnummer
    7
    3
    9
    4 Prüfziffer (Post)
    C Aufgabeland
    H
    + Prüfziffer (Barcode128B)
    106 Stoppzeichen

    1. bis 3. Stelle: Startzeichen (3 Stellen)

    Der Wert «104» signalisiert den Zeichensatz B.

    4. Stelle: Produkt (1 Stelle)

    «L» für «PRIORITY Plus»

    «U» für internationale Warensendungen ohne Sendungsverfolgung (Untracked)

    5. bis 9. Stelle: Frankierlizenz für PRIORITY-Plus- oder Untracked-Sendungen (5 Stellen)

    Die Frankierlizenzen werden von der Post vergeben und identifizieren die einzelnen Kundinnen und Kunden. Für PRIORITY-Plus-Sendungen kann die gleiche Frankierlizenz verwendet werden. Für Untracked-Sendungen muss eine separate Frankierlizenz eröffnet werden.

    Fragen zu PRIORITY-Plus- oder Untracked-Sendungen:

    10. bis 13. Stelle: Sendungsnummer (4 Stellen)

    Die vierstellige Sendungsnummer wird pro Sendung aufsteigend oder nach frei wählbarem System vergeben (Wertebereich «0001» bis «9999»). Sie wird stets rechtsbündig in die vorgesehenen Barcodestellen eingetragen; die freien Stellen werden mit Nullen gefüllt. Jede Sendungsnummer muss innerhalb von 360 Tagen eindeutig sein, darf also während dieser Zeitspanne nur einmal vergeben werden.

    14. Stelle: Prüfziffer (1 Stelle)

    Die Prüfziffer wird als Teilungsrest aus den acht vorangehenden Zahlen berechnet (Modulo-11-Verfahren). Siehe «Berechnungsbeispiel».

    15. bis 16. Stelle: Aufgabeland (2 Stellen)

    Das Aufgabeland wird mit dem Ländercode nach ISO 3166-1 gekennzeichnet («CH»).

    17. Stelle: Prüfziffer/-zeichen

    18. bis 20. Stelle: Stoppzeichen (3 Stellen)

    Wert «106»

    Barcodemodule

    Das Startzeichen, die Ziffern und Zeichen bestehen jeweils aus 11 Modulen, aufgeteilt in 3 Striche und 3 Lücken. Das Stoppzeichen besteht aus 13 Modulen, aufgeteilt in 4 Striche und 3 Lücken.

    Darstellungsgrösse

    Die Darstellungsgrösse der Barcodes ergibt sich aus der Anzahl der Module und der Modulbreite:

    Anzahl Zeichen Anzahl Module
    1 Startzeichen à 11 Module 11 Module
    13 Ziffern und Zeichen à 11 Module 143 Module
    1 Prüfziffer/-zeichen à 11 Module 11 Module
    1 Stoppzeichen à 13 Module 13 Module
    Total 178 Module

    Darstellungsgrösse = Anzahl Module × Modulbreite

    178 Module × 0,335 mm = 59,6 mm

    Hinweis: Der Barcode kann auch kürzer ausfallen. Einige Barcodegeneratoren verringern die Darstellungsgrösse, indem sie bei Ziffern vorübergehend zum Zeichensatz C und wieder zurück wechseln.

    15.5 Gestaltung von Sendungsbarcodes für Auslandssendungen

    Aufbau der Sendungsbarcodes für Auslandssendungen

    Sendungsbarcodes für Einschreiben (R) Ausland werden nach den gleichen Vorgaben erstellt wie diejenigen für Inlandssendungen. Datenstruktur und Gestaltung unterscheiden sich jedoch in einigen Punkten. Diese Abweichungen werden im Folgenden beschrieben.

    Sendungsbarcodes für Einschreiben (R) Ausland bestehen aus:

    • (A) der horizontal gedruckten Produktkennung (Grossbuchstabe)
    • (B) dem horizontal gedruckten Barcode
    • (C) der horizontal gedruckten Klartextzeile mit dem Nutzinhalt des Sendungsbarcodes. Bei Auslandssendungen wird die Klartextzeile nicht mit Punkten aufgegliedert. Zur besseren Lesbarkeit kann sie mit Leerzeichen strukturiert werden. Sendungsbarcodes für Auslandssendungen erkennen Sie am Vermerk «CH» in der Klartextzeile unter dem Barcode.
    • (D) den unbedruckten Ruhezonen um den Barcode. Diese müssen eingehalten werden, damit der Barcode zuverlässig lesbar ist
    • (E) optional: dem Handling-Vermerk («Please scan – Signature required, Veuillez scanner – Remise contre Signature»)
    • (F) optional: der horizontal ausgeschriebenen Produktbezeichnung
    • (G) dem Logo Swiss Post.

    Wichtig: Bei Einschreiben (R) Ausland wird der PP-Vermerk nicht in den Sendungsbarcode integriert, sondern in der Frankierzone oben rechts auf der Briefsendung aufgebracht. Auch wenn Sie Fenstercouverts verwenden, muss er stets aussen auf der Briefsendung aufgebracht werden.

    Hinweis: Den Aufbau für PRIORITY-Plus- oder Untracked-Barcodes entnehmen Sie bitte der Anleitung für «Harmonized Labels». Diese Anleitung erhalten Sie von Ihrer internationalen Kundenberatung oder unter international@post.ch.

    Masse

    Folgende Masse müssen eingehalten werden, damit Ihre Sendungsbarcodes für Auslandssendungen zuverlässig lesbar sind:

    Legende Bezeichnung Mass
    A Modulbreite 0,335 mm (siehe «Einführung»
    Modulverhältnis 4:1 (siehe «Einführung»)
    C Modulhöhe mindestens 5 mm
    D Abstand zwischen Produktkennung und Barcode mindestens 5 mm
    E Ruhezone hinten mindestens 8 mm
    F Abstand zwischen Barcode und Klartextzeile mindestens 1 mm
    G Abstand zwischen Klartextzeile und Handling-Vermerk mindestens 2 mm

    Hinweis: Die Masse für PRIORITY-Plus- oder Untracked-Barcodes entnehmen Sie bitte der Anleitung für  «Harmonized Labels». Diese Anleitung erhalten Sie von Ihrer internationalen Kundenberatung oder unter international@post.ch.

    Textinhalte und Textstile

    Für die Textelemente gelten folgende Gestaltungsvorgaben:

    Hinweis: Die Vorgaben für die Textelemente von PRIORITY-Plus- oder Untracked-Barcodes entnehmen Sie bitte der Anleitung für «Harmonized Labels». Diese Anleitung erhalten Sie von Ihrer internationalen Kundenberatung oder unter international@post.ch.

    Homologation

    Wichtig: Vor dem ersten Einsatz müssen alle von Ihnen erstellten Barcodes, Datamatrix-Codes und Barcodelisten von Post CH AG homologiert werden. Dabei werden sie mit speziellen Testsystemen ausgelesen und auf Lesbarkeit und Datenintegrität geprüft. Wenn sie alle Kriterien erfüllen, werden sie für den produktiven Einsatz freigegeben. So ist gewährleistet, dass die Briefsendungen später reibungslos verarbeitet werden können (siehe «Homologation»). Können Sendungen aufgrund von nicht homologierten, fehlerhaften Barcodes nicht korrekt verarbeitet werden, lehnt die Post jegliche Haftung ab.

    15.6 Erstellen von Zusatzleistungsbarcodes für Inlandssendungen

    Spezifikation

    Zusatzleistungsbarcodes für Inlandssendungen werden nach folgender Spezifikation erstellt:

    Typ Zeichensatz Norm
    Barcode 128 Zeichensatz C (numerisch): Ältere Zusatzleistungsbarcodes basieren auf dem Zeichensatz B (alphanumerisch). Für Neuimplementierungen wird dieser nicht mehr verwendet. Bereits homologierte Barcodes mit Zeichensatz B bleiben aber weiterhin gültig. ISO/IEC 15417

    Datenbefüllung

    Datenstruktur

    Zusatzleistungsbarcodes für Inlandssendungen umfassen:

    • das Startzeichen (Wert «105»; früher «104»)
    • die 2 Ziffernpaare für die Kennzeichnung der Zusatzleistung
    • das Prüfziffernpaar
    • das Stoppzeichen (Wert «106»)

    Beispiel:

    105 Startzeichen 
    03 Kennzeichnung der Zusatzleistung und Zustellanweisung Nutzinhalt 
    27
    59 Prüfziffernpaar (Barcode 128C)
    106 Stoppzeichen

    1. bis 3. Stelle: Startzeichen (3 Stellen)

    Der Wert «105» signalisiert den Zeichensatz C.

    4. bis 7. Stelle:

    Codierte Kennzeichnung der Zusatzleistung (4 Stellen)

    Bezeichnung der Zusatzleistung  Datenstruktur (Zeichensatz C) 
    Rückschein (AR) 0327
    Elektronischer Rückschein (eAR) 0328
    Eigenhändig (RMP) 0322
    Beleglose Nachnahme (BLN) 0341
    A-Post-Plus Fomatzuschlag (MAN) 0421
    ID-Check (ID+RMP) 0470
    Blindensendung (CEC) 0610
    Militärsendung (MIL) 1007
    Geschäftsantwortsendung (GAS) 0203

    8. bis 9. Stelle: Prüfziffernpaar

    10. bis 12. Stelle: Stoppzeichen (3 Stellen)

    Wert «106»

    Barcodemodule

    Das Startzeichen und die Ziffernpaare bestehen aus jeweils 11 Modulen, aufgeteilt in 3 Striche und 3 Lücken. Das Stoppzeichen besteht aus 13 Modulen, aufgeteilt in 4 Striche und 3 Lücken.

    Darstellungsgrösse

    Die Darstellungsgrösse der Barcodes ergibt sich aus der Anzahl der benötigten Module und der gewählten Modulbreite:

    Anzahl Zeichen  Anzahl Module
    1 Startzeichen à 11 Module 11 Module
    2 Ziffernpaare à 11 Module 22 Module
    1 Prüfziffernpaar à 11 Module 11 Module
    1 Stoppzeichen à 13 Module 13 Module
    Total 57 Module

    Darstellungsgrösse = Anzahl Module × Modulbreite

    57 Module × 0,335 mm = 19,1 mm

    15.7 Gestaltung von Zusatzleistungsbarcodes für Inlandssendungen

    Vereinfachte Variante von Zusatzleistungsbarcodes

    Wenn mehrere Zusatzleistungsbarcodes kombiniert werden sollen oder der Platz auf der Sendung nicht ausreicht, kann eine vereinfachte Variante der Zusatzleistungsbarcodes verwendet werden. Sie verzichtet auf die ausgeschriebene Bezeichnung der Zusatzleistung und besteht aus:

    • (A) der vertikal gedruckten Abkürzung der Zusatzleistung
    • (B) dem vertikal gedruckten Barcode
    • (C) den unbedruckten Ruhezonen um den Barcode. Diese müssen eingehalten werden, damit der Barcode zuverlässig lesbar ist.
    • (D) Der Zusatzleistungsbarcode Beleglose Nachnahme (BLN) besteht zusätzlich aus der horizontal gedruckten Währungsbezeichnung «CHF» gefolgt vom vertikal gedruckten Nachnahmebetrag.

    Masse

    Folgende Masse müssen eingehalten werden, damit Ihre Zusatzleistungsbarcodes für Auslandssendungen zuverlässig lesbar sind:

    Legende Bezeichnung Mass
    A Modulbreite
    0,335 mm (siehe «Einführung»)
    B Modulverhältnis
    4:1 (siehe «Einführung»)
    C Modulhöhe
    mindestens 5 mm
    D Ruhezone vorne
    mindestens 7 mm
    E Ruhezone hinten
    mindestens 7 mm
    F Ruhezone an der rechten Kante
    mindestens 2 mm
    G Abstand zwischen Barcode und Bezeichnung der Zusatzleistung
    mindestens 2 mm

    Textinhalte und Textstile

    Homologation

    Wichtig: Vor dem ersten Einsatz müssen alle von Ihnen erstellten Barcodes, Datamatrix-Codes und Barcodelisten von Post CH AG homologiert werden. Dabei werden siemit speziellen Testsystemen ausgelesen und auf Lesbarkeit und Datenintegrität geprüft. Wenn sie alle Kriterien erfüllen, werden sie für den produktiven Einsatz freigegeben. So ist gewährleistet, dass die Briefsendungen später reibungslos verarbeitet werden können (siehe «Homologation»). Können Sendungen aufgrund von nicht homologierten, fehlerhaften Barcodes nicht korrekt verarbeitet werden, lehnt die Post jegliche Haftung ab.

    15.8 Gestaltung von Zusatzleistungskennzeichnungen für Auslandssendungen

    Bei Auslandssendungen stehen keine Zusatzleistungsbarcodes zur Verfügung.Die Zusatzleistungen werden in Klartext gekennzeichnet. Die Zusatzleistungen werden mit einem Aufkleber oder einem Aufdruck gekennzeichnet. Sie können als Grafik- oder Textaufdruck in Ihrer Softwarelösung implementiert werden.

    Informationen zu den Zusatzleistungen bei Auslandssendungen:

    Rückschein

    Avis de réception

    Die Zusatzleistung Rückschein (AR) wird oberhalb der Empfängeradresse mit dem Textaufdruck «Avis de réception» vermerkt (Französisch ist die international gültige Postsprache) oder mit einer gleichbedeutenden Angabe in einer im Bestimmungsland bekannten Sprache.

    Gestaltung
    Schriftschnitt Schriftgrössen Textfarbe
    Arial fett Wie die Empfängeradresse Schwarz

    Eigenhändige Auslieferung

    A remettre en main propre

    Die Zusatzleistung eigenhändige Auslieferung (RMP) wird oberhalb der Empfängeradresse mit dem Textaufdruck «A remettre en main propre» vermerkt (Französisch ist die international gültige Postsprache) oder mit einer gleichbedeutenden Angabe in einer im Bestimmungsland bekannten Sprache.

    Gestaltung
    Schriftschnitt Schriftgrössen Textfarbe
    Arial fett Wie die Empfängeradresse Schwarz

    Blindensendung

    Cécogramme

    Die Zusatzleistung Blindensendung (CEC) wird oberhalb der Empfängeradresse vermerkt.

    Kennzeichnung national : Es muss mindestens die handschriftliche Kennzeichnung «Blindensendung», «envoi pour les aveugles» oder «Cécogramme» auf der Sendung angebracht sein.

    Kennzeichnung International: Es muss der Vermerk «envoi pour les aveugles» oder «item for the blind» angebracht sein.

    Gestaltung
    Schriftschnitt Schriftgrössen Textfarbe
    Arial fett Wie die Empfängeradresse Schwarz

    15.9 Erstellen von Zustellanweisungen für Inlandssendungen

    Spezifikation

    Zustellanweisungen für Inlandssendungen werden nach folgender Spezifikation erstellt:

    Typ Zeichensatz Norm
    Barcode 128 Zeichensatz C (numerisch) ISO/IEC 15417

    Datenbefüllung

    Datenstruktur

    Sendungsbarcodes für Zustellanweisungen umfassen:

    • das Startzeichen (Wert «105»)
    • die 2 Ziffernpaare für die Kennzeichnung der Zustellanweisung
    • das Prüfziffernpaar
    • das Stoppzeichen (Wert «106»)
    Beispiel:
    105 Startzeichen
    25 Kennzeichnung der Zustellanweisung Nutzinhalt 
    12
    59 Prüfziffernpaar (Barcode 128C)
    106 Stoppzeichen

    1. bis 3. Stelle: Startzeichen (3 Stellen)

    Der Wert «105» signalisiert den Zeichensatz C.

    4. bis 7. Stelle: Codierte Kennzeichnung (4 Stellen)

    Bezeichnung der Zustellanweisung Datenstruktur der Zustellanweisung 
    2. Zustellung am darauffolgenden Samstag 2512

    8. bis 9. Stelle: Prüfziffernpaar

    10. bis 12. Stelle: Stoppzeichen (3 Stellen)

    Wert «106»

    Homologation

    Wichtig: Vor dem ersten Einsatz müssen alle von Ihnen erstellten Barcodes, Datamatrix-Codes und Barcodelisten von Post CH AG homologiert werden. Dabei werden sie mit speziellen Testsystemen ausgelesen und auf Lesbarkeit und Datenintegrität geprüft. Wenn sie alle Kriterien erfüllen, werden sie für den produktiven Einsatz freigegeben. So ist gewährleistet, dass die Briefsendungen später reibungslos verarbeitet werden können (siehe «Homologation»). Können Sendungen aufgrund von nicht homologierten, fehlerhaften Barcodes oder Datamatrix-Codes nicht korrekt verarbeitet werden, lehnt die Post jegliche Haftung ab.

    15.10 Erstellen von Barcodes für Paletten

    Spezifikation

    Sendungsbarcodes für Paletten werden nach folgender Spezifikation erstellt:

    Typ Zeichensatz Norm
    Barcode 128 Zeichensatz C (numerisch) ISO/IEC 15417

    Datenbefüllung

    Datenstruktur

    Barcodes für Paletten umfassen:

    • das Startzeichen (Wert «105»)
    • die 9 Ziffernpaare des Nutzinhalts
    • das Prüfziffernpaar
    • das Stoppzeichen (Wert «106»)
    Beispiel:
    105 Startzeichen
    91 Postkennung Paletten Nutzinhalt
    01 Produktecode
    31 Frankierlizenz
    78
    00 Auftragsnummer
    00
    03 Leitgebiet
    11 Palettennummer
    01
    40 Prüfziffernpaar (Barcode 128C)
    106 Stoppzeichen

    1. bis 3. Stelle: Startzeichen (3 Stellen)

    Der Wert «105» signalisiert den Zeichensatz C.

    4. und 5. Stelle: Postkennung (2 Stellen)

    Die Kennung «91» wurde von Post CH AG für Paletten festgelegt.

    6. und 7. Stelle: Produktcode (2 Stellen)

    Je nach Produkt unterscheidet sich die Datenstruktur:

    Produkt  Datenstruktur
    A-Post «01» (Produktcode)
    B-Post-Einzelsendungen «02» (Produktcode)
    B-Post-Massensendungen «03» (Produktcode)
    OnTime Mail «04» (Produktcode)
    DIR «11» (Produktcode)
    B2-Post Import «20» (Produktcode)

    8. bis 11. Stelle: Frankierlizenz (4 Stellen)

    Die Frankierlizenzen werden von der Post vergeben und identifizieren den einzelnen Kunden.

    12. bis 15. Stelle: Auftragsnummer (4 Stellen)

    Die vierstellige Auftragsnummer wird pro Auftrag aufsteigend oder nach frei wählbarem System vergeben (Wertebereich 0000 bis 9999). Sie wird stets rechts-bündig in die reservierten Barcodestellen eingetragen; die freien Stellen werden mit Nullen gefüllt. Jede Sendungsnummer muss innerhalb von 60 Tagen eindeutig sein, darf also während dieser Zeitspanne nur einmal vergeben werden.

    16. und 17. Stelle: Leitgebiet (LG) der Palette (2 Stellen)

    Die Abbildung der Leitgebietsangaben ist obligatorisch. Die entsprechenden Informationen finden Sie im Nummernplan unter www.post.ch/vorleistungen.

    18. bis 21. Stelle: fortlaufende Palettennummer (4 Stellen)

    Je detaillierter Sie die Paletten deklarieren (z. B. Palettennummer), desto höher ist der Informationsgehalt für Sie. Die Palette darf nicht mit «0000» gekennzeichnet werden.

    22. und 23. Stelle: Prüfziffernpaar

    24. bis 26. Stelle: Stoppzeichen (3 Stellen)

    Wert «106»

    Barcodemodule

    Das Startzeichen und die Ziffernpaare bestehen aus jeweils 11 Modulen, aufgeteilt in 3 Striche und 3 Lücken. Das Stoppzeichen besteht aus 13 Modulen, aufgeteilt in 4 Striche und 3 Lücken.

    Darstellungsgrösse

    Die Darstellungsgrösse der Barcodes ergibt sich aus der Anzahl der Module und der Modulbreite:

    Anzahl Zeichen Anzahl Module
    1 Startzeichen à 11 Module 11 Module
    9 Ziffernpaare à 11 Module 99 Module
    1 Prüfziffernpaar à 11 Module 11 Module
    1 Stoppzeichen à 13 Module 13 Module
    Total 134 Module

    Darstellungsgrösse = Anzahl Module × Modulbreite 134 Module × 0,335 mm = 44,9 mm

    Aufbau der Barcodes für Paletten

    Sendungsbarcodes für Paletten bestehen aus:

    • (A) der horizontal gedruckten Produktkennung (Grossbuchstaben)
    • (B) dem horizontal gedruckten Barcode
    • (C) der Klartextzeile mit dem Nutzinhalt des Sendungsbarcodes
    • (D) den unbedruckten Ruhezonen um den Barcode. Diese müssen eingehalten werden, damit der Barcode zuverlässig lesbar ist.

    Masse

    Folgende Masse müssen eingehalten werden, damit Ihre Sendungsbarcodes für Paletten zuverlässig lesbar sind:

    Legende  Bezeichnung Mass
    A Modulbreite 0,335 mm (siehe «Einführung»)
    B Modulverhältnis 4:1 (siehe «Einführung»)
    C Modulhöhe mindestens 5 mm
    D Abstand zwischen Produktkennung und Barcode mindestens 5 mm
    E Ruhezone hinten mindestens 8 mm
    F Abstand zwischen Barcode und Klartextzeile mindestens 1 mm

    Textinhalte und Textstile

    Für die Textelemente gelten folgende Gestaltungsvorgaben:

    Legende A B
    Textelement Produktkennung «T & T» (Sendungsverfolgung für Paletten) Klartextzeile «Track&Trace Paletten: XX.XX.XXXX.XX.XXXX»
    Schriftschnitt Arial fett Arial fett
    Empfohlene Grösse 55 pt 9 pt
    Minimale Grösse 12 pt 6 pt
    Textfarbe Schwarz Schwarz

    Homologation

    Wichtig: Vor dem ersten Einsatz müssen alle von Ihnen erstellten Barcodes, Datamatrix-Codes und Barcodelisten von Post CH AG homologiert werden. Dabei werden sie mit speziellen Testsystemen ausgelesen und auf Lesbarkeit und Datenintegrität geprüft. Wenn sie alle Kriterien erfüllen, werden sie für den produktiven Einsatz freigegeben. So ist gewährleistet, dass die Briefsendungen später reibungslos verarbeitet werden können (siehe «Homologation»). Können Sendungen aufgrund von nicht homologierten, fehlerhaften Barcodes oder Datamatrix-Codes nicht korrekt verarbeitet werden, lehnt die Post jegliche Haftung ab.

    16. Erstellen von Datamatrix-Codes

    16.1 Grundlagen

    Einführung

    Datamatrix-Codes sind zweidimensionale, maschinenlesbare, grafische Datenträger mit hoher Datenkapazität.

    • Sie sind aufgebaut aus quadratischen Modulen gleicher Grösse.
    • Die Modulreihen an den Aussenkanten sind Auslesehilfen. Zwei durchgehende Linien (A) bilden eine Ecke (linke und untere Kante des DmC) und lassen so die Lage des Codes erkennen (Suchhilfebalken). Auf den Gegenseiten beschreiben die äusseren Modulreihen mit einem alternieren-den Muster (B) die Weite des Modulrasters (Rasterweitebalken).
    • Innerhalb dieser Hilfselemente befindet sich der Datenbereich (C) . Seine Grösse ist variabel: Je nach gewünschter Datenkapazität lassen sich quadratische Datamatrix- Codes von 10 × 10 bis 144 × 144 Modulen sowie einige rechteckige Formate erstellen.
    • Beim Datamatrix-Typ ECC 200 werden die Daten des Nutzinhalts redundant an verschiedenen Stellen im Datenbereich abgelegt. Beim Auslesen werden sie wieder zusammengefügt. So lässt sich der Inhalt auch dann noch rekonstruieren, wenn 28 Prozent der Codefläche verschmutzt oder beschädigt sind.

    Ruhezonen

    Ruhezonen sind Bereiche um die Datamatrix-Codes, die nicht bedruckt werden dürfen.So besteht genügend Abstand zu anderen Barcodes, Text- und Gestaltungselementen,die das Auslesen stören könnten.

    Der Datamatrix-Code ECC 200

    Bei Briefsendungen mit der Frankierart Letter ID light, Letter ID, Brief mit ID-Check,Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung, Wahl- und Abstimmungssendung, Geschäftsantwortsendung Datamatrix-Code, Global Response verwendet die Post zur Ergänzung des Frankiermerkmals einen Datamatrix-Code des Typs ECC 200.Dieser Datamatrix-Code ist lizenzfrei nutzbar. Die Datamatrix-Codes dürfen mit den Formaten ASCII, C40, Text, X12, EDIFACT, Base256 (gemäss Spezifikation ISO/IEC16022) befüllt werden.

    Informationen zu den Datamatrix-Codes:

    Drucktechnische Anforderungen an Datamatrix-Codes

    Ihre Datamatrix-Codes sind zuverlässig lesbar, wenn sie folgende Anforderungen erfüllen:

    Druckerauflösung

    Verwenden Sie Drucker mit einer physikalischen Auflösung von mindestens 300 dpi (Punkte pro Zoll).

    Modulgrösse

    Wählen Sie eine Modulgrösse von 0,5 × 0,5 mm bis 0,6 × 0,6 mm.

    Farbe

    Schwarz

    Qualitätsnorm

    Die Druckqualität muss Grad B nach ANSI/AIM BC11-1997 erfüllen.

    Hinweis: Wenn Sie Ihre Datamatrix-Codes mit einem zeitgemässen Laserdruckwerk auf rein weisses Papier drucken, genügen sie im Regelfall diesen Anforderungen.

    Voraussetzungen zur Nutzung des DmC mit Retourenvorverfügungen ohne Einschränkungen

    Die Nutzungsmöglichkeiten für die Retourenvorverfügungen (Rvv) bestehen uneingeschränkt und ohne Zuschläge, sofern sowohl die Sendung als auch der DmC im Retourenprozess maschinell verarbeitbar sind.

    Bei folgenden Sendungsherrichtungen wird das Angebot für die Retouren vorverfügungen eingeschränkt:

    • Offen versandte Sendungen (Kataloge, Zeitungen, usw.)
    • Unförmige Sendungen, sowie dünne Karten.

    Beschrieb der Einschränkungen:

    • Bei Retourenvorverfügung 1,3,5,7, (mit Daten) erhalten Sie diese nur ohne Sendungsbilder
    • Für den ganzen Versand darf im DmC immer nur EINE Retourenvorverfügung bestehen (z. B. Rvv 1).
    • Bei Rvv 5 oder 6 darf für den ganzen Versand im DmC immer nur EINE AMP-ID bestehen.
    • (Nur) bei einer Retourenvorverfügung «mit Daten» wird ein Zuschlag von 15 Rappen je Retoure in Rechnung gestellt.
    • Dies gilt auch für Sendungen, für die der Spezialsendungszuschlag bezahlt wurde.

    Anforderungen an die Verarbeitbarkeit des DmC bei maschinell verarbeitbaren Sendungen:

    • Der DmC muss korrekt befüllt sein.
    • Der DmC muss bei mindestens 95 Prozent der Retouren eines Versands maschinell verarbeitbar sein.

    Problematische Sendungen:

    • Sendungen im Fenstercouvert, bei denen der DmC im Fenster «schwimmt»
    • Gewisse kreative Sendungen mit Beeinträchtigung des DmC (farbige Couverts)
    • Folierte Sendungen mit DmC direkt auf der Folie
    • Wir empfehlen, den DmC nicht direkt auf der Folie anzubringen, sondern unter transparenter Folie auf einem Einlageblatt oder auf der Sendung.

    Weitere Informationen zu Briefe gestalten, verpacken und adressieren:

    Wichtig: Vor dem ersten Einsatz müssen alle von Ihnen erstellten Datamatrix-Codes von Post CH AG homologiert werden. Dabei werden sie mit speziellen Testsystemen ausgelesen und auf Lesbarkeit und Datenintegrität geprüft. Wenn sie alle Kriterien erfüllen, werden sie für den produktiven Einsatz freigegeben. So ist gewährleistet, dass die Briefsendungen später reibungslos verarbeitet werden können (siehe «Homologation»). Können Sendungen aufgrund von nicht homologierten, fehlerhaften Datamatrix-Codes nicht korrekt verarbeitet werden, lehnt die Post jegliche Haftung ab.

    Erstellen von Datamatrix-Codes über den Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen»

    Mit dem Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen» können Sie einfach und rasch im Internet Frankiermerkmale für folgende Frankierarten erstellen:

    • PP mit den Datamatrix-Codes Letter ID und Letter ID light
    • Geschäftsantwortsendungen

    Informationen zum Onlinedienst «Frankiermerkmale erstellen»:

    Spezifikation

    Datamatrix-Codes werden nach folgender Spezifikation erstellt:

    Typ Zeichensatz Norm
    Datamatrix Typ ECC 200 mit Reed-Solomon-Fehlerkorrektur Numerisch: Die vom Kunden frei verwendbaren Stellen können alphanumerisch befüllt werden. ISO/ IEC 16022:2006

    16.2 Gestaltung von Datamatrix-Codes

    Modulgrössen

    Folgende Masse sind einzuhalten, damit Datamatrix-Codes zuverlässig lesbar sind:

    Legende Bezeichnung Mass
    A Modulgrösse
    0,5 × 0,5 mm bis 0,6 × 0,6 mm
    B Ruhezonen
    4-fache Modulgrösse, jedoch mindestens 2 mm auf allen Seiten (0,5 × 0,5 mm = mind. 2 mm; 0,6 × 0,6 mm = mind. 2,4 mm) Siehe ISO/IEC 16022

    Darstellungsgrösse

    Je nach Datenbefüllung steht Ihnen im Datamatrix-Code eine unterschiedliche Anzahl an frei verwendbaren Stellen zur Verfügung. Grundsätzlich gilt: Je mehr Stellen abgefüllt werden, desto grösser wird der Datamatrix-Code.


    1 inklusive Suchhilfe- und Rasterweitebalken

    2 jeweils bei vorgegebener Modulgrösse 0,5 × 0,5 mm und 0,6 × 0,6 mm

    Masse

    Homologation

    Wichtig: Bitte lassen Sie alle von Ihnen erstellten Barcodes, Datamatrix-Codes und Barcodelisten von Post CH AG homologieren. Dabei werden sie mit speziellen Testsystemen ausgelesen und auf Lesbarkeit und Datenintegrität geprüft. Wenn sie alle Kriterien erfüllen, werden sie für den produktiven Einsatz freigegeben. So ist gewährleistet, dass die Briefsendungen später reibungslos verarbeitet werden können (siehe «Homologation»). Können Sendungen aufgrund von nicht homologierten, fehlerhaften Datamatrix Codes nicht korrekt verarbeitet werden, lehnt die Post jegliche Haftung ab.

    16.3 Datenstruktur der Datamatrix-Codes

    Für die Frankierart PP mit Letter ID light wird ein Datamatrix-Code mit statischem Dateninhalt verwendet. Er beinhaltet keine kundenseitig generierten Daten. Alle Sendungen enthalten das gleiche Identifikationsmerkmal.

    Datamatrix-Codes für die Frankierart PP mit Letter ID light

    Datamatrix-Codes für die Frankierart PP mit Letter ID light (statischer Dateninhalt) sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Datamatrix-Codes für die Frankierart PP mit Letter ID light (statischer Dateninhalt) sind nach folgender Struktur zu befüllen (Fortsetzung):

    Für die Frankierart PP mit Letter ID wird ein Datamatrix-Code mit dynamischem Dateninhalt verwendet. Er beinhaltet kundenseitig generierte Daten (Auftragsnummer, Sendungsnummer) und bietet die Möglichkeit, eine bestimmte Anzahl Stellen für kundeneigene Zwecke zu nutzen.

    Datamatrix-Codes für die Frankierart PP mit Letter ID

    Datamatrix-Codes für die Frankierart PP mit Letter ID (dynamischer Dateninhalt) sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Datamatrix-Codes für die Frankierart PP mit Letter ID (dynamischer Dateninhalt) sind nach folgender Struktur zu befüllen (Fortsetzung):

    Briefe mit einem Datamatrix-Code für die Frankierart Geschäftsantwortsendungen verwenden Datamatrix-Codes mit statischem oder dynamischem Dateninhalt.

    Der statische Datamatrix-Code beinhaltet im Gegensatz zum dynamischen Datamatrix-Code keine von den Kundinnen und Kunden frei verwendbaren Stellen im Code.

    Datamatrix-Codes für die Frankierart Geschäftsantwortsendungen

    Statische Datamatrix-Codes für die Frankierart Geschäftsantwortsendungen (GAS) sowie Global Response sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Dynamische Datamatrix-Codes für die Frankierart Geschäftsantwortsendungen (GAS) sowie Global Response sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Dynamische Datamatrix-Codes für Geschäftsantwortsendungen Biologische Laborsendung (GAS LAB) sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Die Frankierarten Briefe mit ID-Check und Briefe mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung verwenden Datamatrix-Codes mit statischem oder dynamischem Dateninhalt.

    Der statische Datamatrix-Code beinhaltet keine kundenseitig generierten Daten.

    Datamatrix-Codes für BmID- und BmID-V-Sendungen

    Statische Datamatrix-Codes für die Frankierarten «Brief mit ID-Check» und «Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung» sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Statische Datamatrix-Codes für die Frankierarten «Brief mit ID-Check» und «Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung» sind nach folgender Struktur zu befüllen (Fortsetzung):

    Dynamische Datamatrix-Codes für die Frankierarten «Brief mit ID-Check» und «Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung» sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Dynamische Datamatrix-Codes für die Frankierarten «Brief mit ID-Check» und «Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung» sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Wahl- und Abstimmungssendungen verwenden Datamatrix-Codes mit statischem oder dynamischem Dateninhalt. Der Inhalt des Datamatrix-Codes kann nicht frei gewählt werden und muss zwingend mit der Post abgestimmt werden.

    Der statische Datamatrix-Code beinhaltet keine kundenseitig generierten Daten.

    Datamatrix-Codes Wahl- und Abstimmungssendungen für den Hinweg politische Gemeinde (zur Bürgerin/zum Bürger)

    Statische Datamatrix-Codes für Wahl- und Abstimmungssendungen (WuA) von politischen Gemeinden sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Download unter www.post.ch/wahlen-und-abstimmungen

    Stellen Anzahl Stellen Bezeichnung Inhalt und Erklärung
    1 bis 3 3 ISO-Ländercode Fixer Wert «756» = Post CH AG
    4 bis 5 2 Konzernbereich Fixer Wert «80» = Brief national
    6 bis 7 2 Typ des Datamatrix-Codes Fixer Wert «21» = Datamatrix-Code Typ 21
    8 bis 15 8 Rechnungsreferenznummer des Absenders Fixer Wert «90909090» = Fiktive WuA-Rechnungsreferenznummer
    16 bis 21 6 Auftragsnummer Fixer Wert «123456»
    22 bis 30 9 Sendungsnummer Fixer Wert «123456789»
    31 bis 33 3 Funktion Adressblock, Verarbeitungsprodukt Fixer Wert «129» = Hinweg für politische Gemeinden, statischer Code (Funktion Adressblock aktiv)
    34 bis 36 3 Vorverfügung Rücksendungen, Sendungszweck/Sorte und Zusatzleistung Fixer Wert «000» = Physische Rückzustellung, ohne Adress-ID, ohne Daten
    37 bis 44 8 Adress-ID Rückführadresse Fixer Wert «00000000»

    Datamatrix-Codes Wahl- und Abstimmungssendungen für den Hinweg Kirchgemeinde (zur Bürgerin/zum Bürger)

    Statische Datamatrix-Codes für Wahl- und Abstimmungssendungen von Kirchgemeinden sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Dynamische Datamatrix-Codes Wahl- und Abstimmungssendungen für den Hinweg politische Gemeinde (zur Bürgerin/zum Bürger)

    Dynamische Datamatrix-Codes für Wahl- und Abstimmungssendungenvon politischen Gemeinden sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Dynamische Datamatrix-Codes für Wahl- und Abstimmungssendungen von politischen Gemeinden sind nach folgender Struktur zu befüllen (Fortsetzung):

    Datamatrix-Codes Wahl- und Abstimmungssendung für den Rückweg (Bürgerinnen und Bürger zu politischer Gemeinde) ohne Geschäftsantwortsendung (GAS)

    Download unter www.post.ch/wahlen-und-abstimmungen

    Statische Datamatrix-Codes für den Rückweg von Wahl- und Abstimmungssendungen von politischen Gemeinden ohne Geschäftsantwortsendung sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Stellen Anzahl Stellen Bezeichnung Inhalt und Erklärung
    1 bis 3 3 ISO-Ländercode Fixer Wert «756» = Post CH AG
    4 bis 5 2 Konzernbereich Fixer Wert «80» = Brief national
    6 bis 7 2 Typ des Datamatrix-Codes Fixer Wert «21» = Datamatrix-Code Typ 21
    8 bis 15 8 Rechnungsreferenznummer des Absenders Fixer Wert «90909090» = Fiktive WuA-Rechnungsreferenznummer
    16 bis 21 6 Auftragsnummer Fixer Wert «123456»
    22 bis 30 9 Sendungsnummer Fixer Wert «123456789»
    31 bis 33 3 Funktion Adressblock, Verarbeitungsprodukt Fixer Wert «130» = Rückweg, statisch, ohne GAS (Funktion Adressblock aktiv)
    34 bis 36 3 Vorverfügung Rücksendungen, Sendungszweck/Sorte und Zusatzleistung Fixer Wert «000» = Physische Rückzustellung, ohne Adress-ID, ohne Daten
    37 bis 44 8 Adress-ID Rückführadresse Fixer Wert «00000000»
    45 bis 60 16 Für Kundschaft frei verwendbare Stellen
    Fixer Wert «0000000000000000»

    Datamatrix-Codes Wahl- und Abstimmungssendung für den Rückweg (Bürgerinnen und Bürger zu politischer Gemeinde) mit Geschäftsantwortsendung (GAS)

    Statische Datamatrix-Codes für den Rückweg von Wahl- und Abstimmungssendungen von politischen Gemeinden mit Geschäftsantwortsendung sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Datamatrix-Codes Wahl- und Abstimmungssendung für den Rückweg (Bürgerinnen und Bürger zu politischer Gemeinde) ohne Geschäftsantwortsendung (GAS)

    Dynamische Datamatrix-Codes für den Rückweg von Wahl- und Abstimmungssendungen von politischen Gemeinden ohne Geschäftsantwortsendung sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Dynamische Datamatrix-Codes für den Rückweg von Wahl- und Abstimmungssendungen von politischen Gemeinden ohne Geschäftsantwortsendung sind nach folgender Struktur zu befüllen (Fortsetzung):

    Dynamische Datamatrix-Codes für den Rückweg von Wahl- und Abstimmungs-sendungen von politischen Gemeinden mit Geschäftsantwortsendung sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    Dynamische Datamatrix-Codes für den Rückweg von Wahl- und Abstimmungs-sendungen von politischen Gemeinden mit Geschäftsantwortsendung sind nach folgender Struktur zu befüllen:

    17. Erstellen von Barcodelisten

    17.1 Erstellen von Barcodelistenformularen und Erfassungsdoppel

    Erstellen der Barcodelistenformulare

    Wenn Sie Barcodes mit einer Softwarelösung erstellen, haben Sie mehrere Möglichkeiten, auch gleich entsprechende Barcodelisten «21» oder «23» für die Sendungsaufgabe zu generieren.

    • Sie verwenden die vorgefertigten, beschreibbaren PDF-Formulare von Post CH AG und füllen sie skriptgesteuert aus.
    • Sie verwenden die PDF-Formulare als grafischen Hintergrund und platzieren darauf die Einträge.
    • Sie programmieren die kompletten Barcodelisten – analog zu den Formularen von Post CH AG – in Ihrer Softwarelösung.

    Download von Barcodelisten:

    Wichtig

    • Halten Sie die Abmessungen und Positionen von Gestaltungselementen und Einträgen exakt ein – nur so können Ihre Barcodelisten automatisiert verarbeitet werden.
    • Halten Sie sich beim Befüllen der Barcodelisten an die Vorgaben.

    Erstellen von Erfassungsdoppeln der Sendungsbarcodes

    Für die Barcodelisten werden vereinfachte Varianten der Sendungsbarcodes – sogenannte Erfassungsdoppel – benötigt. Für diese Erfassungsdoppel gelten grundsätzlich die Druck-, Gestaltungs- und Befüllungsvorgaben der entsprechenden Sendungsbarcodes. Dargestellt werden aber lediglich:

    • (A) die Filiale am Domizil
    • (B) die Abkürzung des Produkts
    • (C) der Barcode
    • (D) die Klartextzeile
    • (E) bei Briefversand easy: der PP-Vermerk «PP»

    Abkürzungen der Produktbezeichnungen in den Erfassungsdoppeln

    Inlandssendungen
    Produktbezeichnung Abkürzung im Erfassungsdoppel
    Einschreiben (R) R-Inl
    A-Post Plus (A+) A-Post
    Dispomail (A) A-Post
    Betreibungsurkunde (BU) BU
    Gerichtsurkunden und Gerichtsurkunden Online (GU) GU
    Beleglose Nachnahme (BLN) BLN
    Brief mit ID-Check/Vertragsunterzeichnung (BmID-V) CT
    Brief mit ID-Check (BmID) ID
    Auslandssendungen
    Produktbezeichnung Abkürzung im Erfassungsdoppel
    Einschreiben (R) Ausland R-Etr
    PRIORITY Plus PRIO+
    Untracked U

    Homologation

    Wichtig: Vor dem ersten Einsatz müssen alle von Ihnen erstellten Barcodes, Datamatrix-Codes und Barcodelisten von Post CH AG homologiert werden. Dabei werden sie mit speziellen Testsystemen ausgelesen und auf Lesbarkeit und Datenintegrität geprüft. Wenn sie alle Kriterien erfüllen, werden sie für den produktiven Einsatz freigegeben. So ist gewährleistet, dass die Briefsendungen später reibungslos verarbeitet werden können (siehe «Homologation»). Können Sendungen aufgrund von nicht homologierten, fehlerhaften Barcodes nicht korrekt verarbeitet werden, lehnt die Post jegliche Haftung ab.

    18. Homologation

    18.1 Homologation von Barcodes, Datamatrix-Codes und Barcodelisten

    Wichtig: Vor dem ersten Einsatz müssen alle von Ihnen erstellten Barcodes, Datamatrix-Codes und Barcodelisten von Post CH AG homologiert werden. Dabei werden sie mit speziellen Testsystemen ausgelesen und auf Lesbarkeit und Datenintegrität geprüft. Wenn sie alle Kriterien erfüllen, werden sie für den produktiven Einsatz freigegeben. So ist gewährleistet, dass die Briefsendungen später reibungslos verarbeitet werden können. Die Homologation ist kostenlos. Können Sendungen aufgrund von nicht homologierten, fehlerhaften Barcodes oder Datamatrix-Codes nicht korrekt verarbeitet werden, lehnt die Post jegliche Haftung ab.

    Ablauf der Homologation von Barcodes und Barcodelisten

    Schicken Sie von folgenden Sendungsmustern jeweils fünf Exemplare (bei Couverts komplette, gefüllte Sendungen) zur Homologation:

    • Sämtliche Kombinationen von Barcodes, Datamatrix-Codes, Anbringungsart (Sendungsinhalt, Etikette, Sendungsaufdruck), Platzierungen, Papiermaterial, Couverts und Druckern, die Sie produktiv einsetzen werden.
    • Wenn Sie diese Kombinationen später verändern, sollten Sie davon erneut Sendungsmuster homologieren lassen.

    Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.

    Ihre Sendungsmuster schicken Sie an:

    Post CH AG
    Logistik-Services, Operations
    Gut zum Druck Mitte
    Lischmatt 40
    4621 Härkingen
    Telefon 058 667 71 20

    Ablauf der Homologation von Datamatrix-Codes

    Den detaillierten Ablauf finden Sie im Spezifikationenblatt «Gut zum Druck» unter:

    19. Weitere Informationen

    19.1 Kontakte

    Für Barcodes, Barcodelisten und Zustellanweisungen

    Bei Fragen zum Einsatz von Barcodes, Barcodelisten und Zustellanweisungen wenden Sie sich an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.

    Bei Fragen zur Homologation von Barcodes und Zustellanweisungen wenden Sie sich bitte an folgende Adresse:

    Post CH AG
    Logistik-Services, Operations
    Gut zum Druck Mitte
    Lischmatt 40
    4621 Härkingen
    Telefon 058 667 71 20

    Für Barcodes für Paletten

    Bei Fragen zum Einsatz von Barcodes für Paletten wenden Sie sich bitte an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.

    Für Datamatrix-Codes

    Bei Fragen zum Einsatz von Datamatrix-Codes wenden Sie sich an Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater.

    Bei Fragen zur Homologation von Datamatrix-Codes wenden Sie sich an die Fachleute der Gut-zum-Druck-Beratung in Ihrer Region.

    Weitere Informationen, Adressangaben und das Onlinekontaktformular:

    Für den Paketversand

    Detaillierte Informationen zum Erstellen der Barcodes für Pakete finden Sie unter www.post.ch/barcode-geschaeftskunden. Auskünfte erhalten Sie bei folgender Adresse:

    Post CH AG
    Logistik-Services, Operations
    Kompetenzzentrum Verpackungs- und Adressqualität
    Altgraben 5
    4620 Härkingen
    Telefon 0848 888 888 (CHF 0.08/Min. vom Schweizer Festnetz)
    qualitaet-verpackung-adresse@post.ch

     

    20. Release Notes

    20.1 Neuerungen 2024

    • Implementierung auf Microsite
    • Einführung Zusatzleistung «MAN» für das Produkt «A-Post-Plus»
    • Renaming «KLP» in «Kundenportal Meine Post»